direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Innenansichten

Begeisterung wecken

Freitag, 11. Oktober 2013

Die Projekte im „Qualitätspakt Lehre“ laufen auf Hochtouren – erste Ergebnisse können sich sehen lassen

Praktische Lehre im Elektroniklabor
Lupe

„Erste Klasse für die Masse“ heißt das Projekt, das einen Kulturwandel des Lehrens und Lernens an der TU Berlin anstoßen soll. Dafür stehen der Universität insgesamt 10,5 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt III bis Ende 2016 zur Verfügung. Seit dem Projektstart im Frühjahr 2012 wurden davon bereits dreißig wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als fünfzig studentische Hilfskräfte eingestellt. Die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit können sich sehen lassen.

„Wir haben bewusst auf große Schwerpunktprojekte verzichtet“, erklärt Projektkoordinatorin Dr. Cornelia Raue. „Vielmehr sollten die vielen Teilprojekte in die Breite wirken und wurden deshalb quer durch alle Fakultäten, Abteilungen, Zentraleinrichtungen und Lehreinheiten eingerichtet. Zum Beispiel das Orientierungsstudium ,tu MINTgrün‘ oder die zehn studentisch geleiteten Forschungsprojekte ,tu project‘, das Mentoringprogramm für Studierende mit familiärer Verantwortung ,tu tandem‘ und viele mehr“ („TU intern“ berichtete). „Wir sind sehr zufrieden mit dem Fortschritt aller Projekte.“ Unter den Beispielen, die Cornelia Raue herausgreift, ist die Linie „tu urgent call“. Sie finanziert drei vorgezogene Berufungen in hoch ausgelasteten Lehreinheiten. Damit konnte auch ein sehr modernes Lehrlabor für die Prozesstechnik mit bisher sechs Versuchsständen aufgebaut werden. Studierende können hier frühzeitig die oft sehr abstrakten Grundlagen von Thermodynamik und Verfahrenstechnik experimentell erfahren. „Das stärkt die Problemlösekompetenz, die Methoden- und Gerätekenntnis durch selbstständiges Handeln.“ Einige Versuche eigneten sich sogar für eine forschend angelegte Lehre.

Das Projekt „tu wimi plus“ qualifiziert wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hochschuldidaktisch. Ziel ist es, mit aktivierenden Lehr- und Lernmethoden in Modulen, die als schwierig gelten, die Begeisterung der Studierenden für die theoretischen Grundlagen zu steigern. Hier werden derzeit bereits sieben Personen gefördert. Sie konnten bereits im Wintersemester 2012/13 Live-Experimente, 3D-Animationen sowie praktische Tutorienübungen unter anderem zu den „Grundlagen der Elektrotechnik“ (GLET) implementieren und haben damit über 850 Studierende erreicht.

Studierende, die in Lehre und Beratung tätig sind, spricht das Teilprojekt „tu tutor plus“ an. Es bietet u. a. erstmals den rund 90 studentischen Beraterinnen und Beratern Professionalisierung und Qualifizierung an, die in den Fachberatungen der Fakultäten und im Studierendenservice eine Schlüsselfunktion für die Orientierung von Studierenden haben: Für die interne Kommunikation dieser Gruppe wurde ein geschlossenes und moderiertes Forum aufgebaut, ein Newsletter ins Leben gerufen, Beratungsübersichten erstellt und eine Wissensdatenbank vorbereitet. In der Letzteren wird das oft personengebundene Wissen für Nachfolgende gespeichert. „Dieses sowie erste Schulungen zu zentralen Beratungsthemen stellen erstmals einen allgemeinen Wissensstandard für die studentischen Beraterinnen und Berater sicher“, so Cornelia Raue.

www.tu-berlin.de/?id=118688

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2013

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.