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TU Berlin

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Arbeitsplatz Uni

Freitag, 12. April 2013

Silke Seipold
Lupe

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre gut läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Nach ihrer Ausbildung in der Landwirtschaft als Tierpflegerin und der Tätigkeit in einer Tischlerei studierte sie Bauingenieurwesen in Potsdam mit dem Schwerpunkt Bauleitung. Seit 1999 arbeitet Silke Seipold an der TU Berlin in der Abteilung IV Gebäude- und Dienstemanagement und ist unter anderem für den Außenanlagenbereich am Campus Charlottenburg zuständig. Die TU Berlin vergibt heute gärtnerische Aufgaben sowie die Säuberung des Geländes an Fremdfirmen. Silke Seipold ist für die Koordination und Organisation zuständig, vom Einholen der Angebote bis hin zu den Abrechnungen. „Das TU-Gelände ist nach außen hin offen, so fällt hier viel Müll an“, erklärt sie. Silke Seipold betreut auch die Einsätze der Baumpflegefirmen, die regelmäßig die Bäume auf dem TU-Gelände beschneiden, um gefährliche Astabbrüche zu vermeiden.

Was der Bauingenieurin besonders am Herzen liegt, ist die Zusammenarbeit mit einer Integrationsfirma, die geistig behinderte Menschen beschäftigt. „Bei uns an der TU Berlin haben sie die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und unter realitätsnahen Bedingungen zu arbeiten“, sagt sie. Täglich betreut und motiviert sie ihre Schützlinge. Die Naturliebhaberin macht regelmäßige Rundgänge über den Campus und kontrolliert den Zustand der Wege, des Rasens und des pflanzlichen Bestandes. Die Wege sollen stolperstellenfrei und sauber sein – auffällige Stellen hält sie mit der Kamera fest. „Es macht mich traurig, wenn Trampelpfade angelegt werden, denn es verursacht viel Arbeit und beträchtliche Kosten, sie wieder zu beseitigen“, klagt sie. Die Sünder werden von ihr auch schon mal angesprochen: „Die Reaktionen sind oft verständnisvoll – viele achten einfach nur nicht darauf, wo sie hinlaufen“, sagt sie. Silke Seipold erklärt, dass es oft nötig ist, die Natur etwas zu zähmen. Die zahlreichen Baumsämlinge dürfen sich zum Beispiel nicht ungehindert entwickeln: „Da die natürlichen Fressfeinde fehlen, müssen wir die vielen Sämlinge herausziehen, sonst wachsen Bäume auf dem Campus, wo keine hingehören.“ An ihrem Job mag die Bauingenieurin die Abwechslung: Sie ist viel an der frischen Luft und dadurch immer nah am Geschehen. Die 51-jährige Hobby-Gärtnerin hat an der TU Berlin viel über Bäume und Pflanzen gelernt und würde künftig bei Interesse gerne kleine Führungen in der Mittagspause anbieten, denn: „Wir haben hier mit unseren Anlagen ein Schätzchen, das wir hüten sollten.“ Die Mutter einer 23-jährigen Tochter wandert in ihrer Freizeit gerne und fährt Fahrrad.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 4/2013

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