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TU Berlin

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Innenansichten

Von der Uni in die eigene Firma

Freitag, 21. Juni 2013

Auf dem Campus nachgefragt: Was Studierende von der Existenzgründung halten

Die Gründungshauptstadt Berlin belegte im Jahr 2011 im Bundesländervergleich den Spitzenplatz mit steigender Tendenz. Von 2007 bis 2011 wurden bundesweit 780 EXIST-Gründerstipendien bewilligt. 2012 waren die TU Berlin, die FU Berlin und die HU zu Berlin auf den ersten Rängen im deutschlandweiten Vergleich. Viele Studierende, Absolventinnen und Absolventen machen sich selbstständig. Doch eine Existenzgründung ist nicht ohne Risiko. Außerdem sind Kompetenzen im Bereich Marketing und Kostenrechnung sowie Führungsqualitäten wichtig. Wie stehen TU-Studierende zum Thema Unternehmensgründung?

Lennart, 22, Elektrotechnik
Lupe

Ich wäre nicht abgeneigt, ein Unternehmen zu gründen. Ich kann es mir nicht vorstellen, in einem fest gefügten Arbeitnehmerkonzept, wie man es häufig im Ingenieurwesen hat, zu arbeiten und dabei langfristig glücklich zu werden. Man sollte sich erst einmal gründlich informieren. Ich würde erst drei bis fünf Jahre Berufserfahrung sammeln. Meine Eltern sind selbstständig und ein guter Freund hat ein kleines Atelierunternehmen in Hamburg aufgezogen, also habe ich dadurch ein paar Vorbilder.

Markus, 22, Mathematik
Lupe

Ich habe noch nicht über das Thema nachgedacht, hätte aber keine Angst davor, ein Unternehmen zu gründen. Man braucht Startkapital, Fähigkeiten in der Organisation und in der Verwaltung. Außerdem sind Kontakte und ein guter Umgang mit Menschen sinnvoll, wenn man Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellt. Fachliche Unterstützung ist wichtig, deshalb würde ich mich auf jeden Fall mit dem Gründungsservice in Verbindung setzen.

Marlene 22, Bauingenieurswesen
Lupe

Ich könnte mir vorstellen, ein Unternehmen zu gründen, aber nicht direkt nach dem Studium. Ich glaube, dass es viel Stress bedeutet. Erst einmal würde ich etwas Berufserfahrung sammeln wollen, damit ich mir sicher in meinem Themengebiet bin. Ich würde mir Unterstützung holen, beispielsweise vom TU-Gründungsservice. Ich denke, ich würde eher mit einem Partner zusammen etwas starten. Mein Vater hat ein Unternehmen gegründet, und deshalb wäre ich nicht abgeschreckt.

Domenik, 21, Energie- und Prozesstechnik
Lupe

Ich weiß noch nicht, in welche Richtung es nach meinem Studium gehen soll. Wenn man eine gute Idee hat und sie umsetzen will, sollte man es tun. Das Finanzielle muss natürlich bedacht werden. Ich kenne die Angebote des TU-Gründungsservice nicht genau, denke aber, dass sie Workshops und Schulungen anbieten und ein Netzwerk.

Konstantin, 20, Physikalische Ingenieurwissenschaft
Lupe

Ich bin gerade am Anfang meines Studiums, aber wenn ich mal eine gescheite Idee habe, könnte ich mir vorstellen, eine Firma zu gründen. Ich habe kein Problem damit, im Angestelltenverhältnis zu arbeiten, ich bin gerade als Tutor angestellt und ganz glücklich damit. Mein Vater hat ein medizintechnisches Unternehmen und ist sehr erfolgreich damit. Deshalb denke ich, dass es funktionieren kann.

Yasemin, 29, Elektrotechnik
Lupe

Nein, ich könnte es mir nicht vorstellen. Ein festes Gehalt ist sicherer. Ich kenne Personen, die Unternehmen gegründet haben. Obwohl ich positive Beispiele um mich herum habe, wäre es nichts für mich, weil es mit Risiko und Verantwortung verbunden ist. Man muss sich sehr viel dafür einsetzen und ist rund um die Uhr beschäftigt. Ich kenne aber den TU-Gründungsservice und finde ihn sehr sinnvoll.

Helene, 19, Verkehrswesen
Lupe

Ich könnte mir vorstellen, eventuell nach meinem Studium ein Unternehmen zu gründen. Allerdings gehört dazu viel Mut, Organisation und Unterstützung von anderen. Wenn man noch jemanden findet, der mitmacht, ist es einen Versuch wert. Ich könnte mir vorstellen, dann die Unterstützung des TU-Gründungsservice in Anspruch zu nehmen.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 6/2013

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