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TU Berlin

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Arbeitsplatz Uni

Freitag, 26. Juli 2013

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre gut läuft. „TU intern“ stellt einige von ihnen vor.

Suhail Abualjubain
Lupe

Vor 23 Jahren kam er nach Deutschland und studierte zunächst Verfahrenstechnik an der Technischen Fachhochschule Berlin. Der gebürtige Palästinenser hatte schon immer einen Hang zum Handwerk und gründete nach seinem Studium ein eigenes Gewerbe. Dort sammelte er Erfahrung bei Reparaturarbeiten. Seit zwei Jahren ist Suhail Abualjubain im Hauptgebäude der TU Berlin als Hausmeister tätig. „Handwerkliche Arbeiten bereiten mir viel Freude, aber auch die Atmosphäre an der Uni sowie der Kontakt zu den Studierenden“, sagt Suhail Abualjubain. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem das Aufschließen der Hörsäle vor den Vorlesungen und Seminaren, Reparaturen an Tischen, Stühlen, Türen oder Wänden und das Aufnehmen von Störungen. „Reparaturen, die von Schlossern und Elektrikern durchgeführt werden müssen, leiten wir an die zentrale Werkstatt und die Bauabteilung weiter“, sagt der 44-Jährige. „Im Fall eines Feueralarms müssen wir klären, ob es kein Fehlalarm ist, der durch einen Raucher versehentlich ausgelöst wurde, denn wenn die Feuerwehr anrückt, kostet es Geld“, betont er. Auch die Betreuung der Fahrstühle fällt in seinen Arbeitsbereich, denn im Sommer bleiben diese oft stecken. Dann heißt es die Maschinen abschalten und die Insassen beruhigen, bevor der Aufzug manuell abgeseilt werden kann und die Passagiere befreit werden können.

Das Allroundtalent ist auch zur Stelle bei Wasserschäden. Einige davon werden manchmal durch starke Regenfälle verursacht. Suhail Abualjubain genießt es, Probleme zu lösen und die Dankbarkeit der Menschen zu spüren. „Manchmal wissen Dozenten nicht, wie man mit dem Medienpult im Hörsaal umgeht, auch in solchen Fällen helfe ich gerne.“ Mit seinen Kollegen bildet er ein eingespieltes Team. Lediglich ein besseres Ausschilderungssystem würde er sich im Hauptgebäude wünschen: „Viele finden den Weg zu den Räumen nicht. Ein Ausschilderungssystem wie am Flughafen mit Tafeln, auf denen die Räume und die Wegbeschreibung angezeigt werden, wäre hilfreich“, beteuert er. In seiner Freizeit bringt der Vater eines 9-jährigen Sohnes und einer 12-jährigen Tochter einer Kindergruppe im Sportverein das Ringen bei.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2013

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