direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Vermischtes

Arbeitsplatz Uni

Montag, 28. Januar 2013

Eliseo Hernandez
Lupe

Ohne sie geht gar nichts. Viele gute Geister sorgen in der Universität dafür, dass der Betrieb von Forschung und Lehre gut läuft. TU intern stellt einige von ihnen vor.

Vor sieben Jahren kam er nach Deutschland, als Austauschstudent. Damals studierte er Maschinenbau und absolvierte ein Sommersemester an der Technischen Hochschule in Esslingen. „Die dortigen Labore waren von Daimler-Benz gesponsert“, sagt Dipl.-Ing. Eliseo Hernandez, der von der engen Zusammenarbeit der Hochschulen mit der Industrie in Deutschland beeindruckt war. Nach einem Aufenthalt in Spanien, wo er in der Auto- und Elektroindustrie arbeitete, zog es ihn bald wieder zurück nach Deutschland. An der Beuth Hochschule für Technik in Berlin absolvierte er das Master-Studium „International Technologie Transfer Management“. Seit zwei Jahren arbeitet der Mexikaner am Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin als assoziierter Mitarbeiter. Dort ist er im Sektor Mobilität und Raum tätig und erarbeitet unter anderem Anträge für deutsche und internationale Sponsoren zur Finanzierung von Forschungsprojekten. Seit einem Jahr leitet Eliseo Hernandez außerdem stellvertretend die Senior Research Group. Die Arbeit mit Senioren macht ihm besonders viel Spaß: „Man kann so viel von ihnen lernen. Sie sind sehr engagiert und wollen noch etwas bewirken. Solche positiven und ehrgeizigen Menschen trifft man nicht täglich“, sagt er. Eliseo Hernandez ist viel beschäftigt. Im letzten Jahr hat er die Berliner Trikke-Filiale gegründet; ein Start-up, das batterieangetriebene Dreiräder vertreibt. Die Berliner findet er sympathisch und offen. Wenn er mal nicht in Berlin ist, vermisst er die Stadt sehr schnell. Die Architektur und die gute Verkehrsanbindung der deutschen Hauptstadt gefallen ihm sehr gut. In Berlin fühlt sich das Hauptstadtkind auch sehr sicher: „Es gibt hier weniger Verkehr und Kriminalität als in Mexiko City, wo ich herkomme. Man kommt überall schnell auch mit dem Fahrrad hin“, betont er. An seinen deutschen Kollegen schätzt er die direkte Art, den Humor und die Pünktlichkeit. „In Mexiko ist man flexibler mit der Zeit und es kann bei Verabredungen schon zu längeren Wartezeiten kommen“, sagt er. Als Nächstes möchte der begeisterte Radsportler im Rahmen seiner Doktorarbeit am Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik ein sicheres Gefährt für Senioren entwickeln, das ihnen die Mobilität in der Stadt erleichtern soll.

Die Erfahrungen und Meinungen der Senioren der Senior Research Group sind ihm dabei sehr wichtig. In seiner Freizeit klettert der 38-jährige Vater einer eineinhalbjährigen Tochter und baut Fahrräder aus Bambus und Hanf.

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Piwik für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.