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TU Berlin

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Erst kapitalismuskritisch, dann interdisziplinär

Verkehrswesenseminar einst und jetzt

Von der Gegen-Uni zum integrierten Bestandteil der Lehre im Studiengang Verkehrswesen hat sich das "Verkehrswesenseminar" entwickelt. Es entstand aus einer studentischen Initiative vor genau 40 Jahren. 1971 setzte sich eine sehr aktive Studierendenschaft mit diesem neuen, gesellschaftlich relevanten Lehrformat auseinander. Die Kernbereiche des Verkehrswesens sollten kritisch, damals vor allem kapitalismuskritisch beleuchtet werden, Verkehr wurde als Indikator für Verteilungschancen und Gerechtigkeit betrachtet und Planungspraxis, Produktionsfaktoren sowie die Arbeitsbedingungen junger Ingenieure beleuchtet. Heute hat es sich zum zukunftsorientierten und interdisziplinär angelegten Studienschwerpunkt des Projektstudiums entwickelt. Studienprojekte im Bachelor- sowie Masterstudiengang sind neben der Einführung in das Verkehrswesen zentrale Bestandteile der heutigen Lehre. Schon 1980 wurde ein Thema aufgenommen, das momentan wieder durch die zwei Wissenschaftlichen Mitarbeiter, Arvid Krenz und Jörg Leben bearbeitet wird: Städtischer Radverkehr. Mit aktuell zwei Studienprojekten werden neben der Lehrveranstaltung "Einführung in das Verkehrswesen" Radfahrstreifen an Kreuzungen und das Leistungsspektrum von Lastenfahrädern untersucht. Auch eine Publikationsreihe, in der vornehmlich studentische Arbeiten publiziert werden sollen, wurde jüngst gegründet.

Am 14. Juli wird auf dem Hof des Severin-Geländes am Salzufer ab 18 Uhr das Jubiläum gefeiert. Gäste sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen:
http://www.vwsem.tu-berlin.de/menue/ueber_uns/geschichte/

tui

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