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Hexen, Elben, Zombies – über imaginäre Wesen

Freitag, 27. Juni 2014

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Jeremias Gotthelfs „Schwarze Spinne“, J. R. R. Tolkiens Elben und Stephen Kings Zombies oder die Hexen aus William Shakespeares „Macbeth“: Über die Geschichte und Aura imaginärer Wesen in der Literatur hat sich der Schriftsteller Daniel Kehlmann Gedanken gemacht. Mit seinem Roman „Die Vermessung der Welt“, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde, ist Daniel Kehlmann weltberühmt geworden. Inzwischen liegen mehr als zwölf Bücher sowie Theaterstücke vor, für die er mit etlichen der renommiertesten Literaturpreise ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem „Thomas-Mann-Preis“. Am 8. Juli 2014 wird der viel gelesene Poet, der bereits von mehreren Universitäten wie der Humboldt-Universität zu Berlin und der New York University zu Poetik-Dozenturen eingeladen wurde, an der TU Berlin die inzwischen traditionsreiche Höllerer-Vorlesung halten. „Danny Torrance fürchtet sich – Über einige imaginäre Wesen“ heißt sein Vortrag, in dem er sich auf einen Streifzug durch die hohe und die angeblich triviale Literatur begibt und in dem er unter anderem um die Fragen kreist: Was tut ein Schriftsteller, wenn er Wesen erfindet, die es nicht gibt? Auf welche Traditionen stützt er sich? Mit welchen psychologischen Mechanismen spielt er? Auch Kehlmanns neuester Roman „F“, der im Rowohlt Verlag erschienen ist, über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion spielt mit dem Geheimnisvollen, mit dem Unheimlichen: „Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit, ein winziger Zufall, ein falscher Schritt, und was gespenstischer Alptraum schien, wird wahr.“ Zur jährlichen Höllerer-Vorlesung lädt die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. ein. Sie hat die Vorlesungsreihe mit renommierten Persönlichkeiten zur Erinnerung an den Germanisten Walter Höllerer ins Leben gerufen. Der bedeutende Lyriker und TU-Germanist, Mitglied der Gruppe 47, hatte von 1959 bis zu seiner Emeritierung 1988 die Professur für Neuere Deutsche Literatur an der TU Berlin inne. Walter Höllerer, der, 80-jährig, 2003 verstarb, beeinflusste nicht nur die deutsche Literatur der Nachkriegszeit nachhaltig, sondern er füllte auch die Maßgabe der TU Berlin, Technik mit Humanismus zu verbinden, mit Inhalten. Zur Einführung der Veranstaltung spricht Prof. Dr. Florian Höllerer, seit Mitte 2013 Geschäftsführer des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) und Sohn von Walter Höllerer, der das LCB vor 51 Jahren gründete.

T 030/314-2 37 58

pp "TU intern" Juni 2014

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