direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Menschen

Eisenbahn – alt, aber nicht veraltet

Mittwoch, 13. Mai 2015

Irene Anastasiadou im Berliner Technikmuseum
Lupe

Nach wie vor geht von der Eisenbahn und ihren vielfältigen Teilaspekten eine merkwürdige Faszination aus. Das beweisen unzählige Museen und Vereine, aber auch historische, technische und kulturwissenschaftliche Projekte. Der IPODI-Wissenschaftlerin Irene Anastasiadou, PhD, ergeht es nicht anders. In ihrem Forschungsprojekt untersucht sie die Entwicklung des transnationalen Eisenbahnnetzes in Asien nach dem Zweiten Weltkrieg.

„Mich interessiert nicht nur die Zusammenarbeit der wichtigsten asiatischen Länder China und Indien nach dem Zusammenbruch des britischen Commonwealth, sondern auch die Projekte und Visionen transnationaler Akteure wie der Europäischen Union und der „United Nations Economic and Social Commission for Europe and the Pacific“ (ESCAP), zum Beispiel auch deren wirtschaftliche und politische Motive. Heute ist der Schienentransport zwischen Asien und Europa eine echte Alternative zum Seetransport“, stellt sie fest. Sie will ebenso die Bedeutung der transnationalen Eisenbahnnetze für ein verstärktes wirtschaftliches, politisches und soziales Zusammenwachsen der asiatischen Länder erforschen. Nach einem Master-Studium der Geschichte und Philosophie promovierte Irene Anastasiadou an der TU Eindhoven im Bereich der Internationalisierung der europäischen Eisenbahnnetze.

Irene Anastasiadou schätzt den Aufenthalt an der TU Berlin als eine wichtige Etappe ihrer Karriere ein: „Mein Mentor im IPODI-Programm ist Professor Hans-Liudger Dienel, der unter anderem im Bereich der Internationalisierung von Infrastruktursystemen arbeitet. Ich freue mich sehr auf das Projekt mit ihm und auf die großartige Chance, mich ganz und gar auf meine Forschung konzentrieren zu können. Die IPODI-Fellowship ermöglicht mir eine Arbeitssituation, die man nicht sehr oft vorfindet.“

Das von der Europäischen Union im Rahmen der Marie Curie-Maßnahmen kofinanzierte Programm IPODI (International Post-Doc Initiative) fördert herausragende internationale Wissenschaftlerinnen, die an der TU Berlin innerhalb von zwei Jahren ein eigenes Forschungsvorhaben durchführen möchten.

Christiane Petersen "TU intern" Mai 2015

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Piwik für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.