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Menschen
Roboter kommen uns näher
Freitag, 11. November 2011
Britischer Experte für künstliche Intelligenz hält diesjährige Queen's Lecture am 14. Dezember 2011

[1]- © Kirsty Pargeter/fotolia
Jahrhundertelang bevölkerten Roboter vor
allem die Fantasie. Heute kommen sie hauptsächlich in Automobil- und
Elektronikindustrie zum Einsatz. Doch sie breiten sich zügig aus,
sagt Sir Michael Brady, insbesondere in der Medizin, der
Rehabilitation, als Heimroboter und als Spielzeuge. Der 2003 von
Königin Elizabeth II. für seine Verdienste zum Ritter geschlagene
britische Onkologe und Informatiker wird am 14. Dezember 2011 um 17
Uhr im Audimax der TU Berlin die traditionsreiche "Queen's
Lecture" halten. "Robots are coming to places near you"
heißt sein Vortrag in englischer Sprache, in dem er ein Panorama von
Einsatzmöglichkeiten für Roboter jetzt und für eine aufregende
Zukunft entfalten wird. Viele Anwendungen haben sich in den letzten 20
Jahren entwickelt, so Brady, zum Beispiel frei rangierende, fahrende
Roboter in Fabriken oder im Operationssaal. Alle diese Anwendungen
entwickeln sich kontinuierlich weiter, ebenso wie Roboter auf Rädern,
mit Beinen oder die Roboterhände für exakte, komplizierte und
feinmotorische Tätigkeiten.
Sir Michael Brady baute am
renommierten amerikanischen Massachusetts Institute of Technology das
Laboratorium für Künstliche Intelligenz mit auf, bevor er 1985 als
Informatikprofessor nach Oxford kam, wo er das Robotik-Laboratorium
sowie das Medical Vision Laboratory gründete. Dort wird insbesondere
der Robotereinsatz im medizinischen Bereich, zum Beispiel in der
Brustkrebsdiagnostik, erforscht. Kürzlich emeritiert, ist Brady
derzeit noch im Aufsichtsrat und im Vorstand vieler Unternehmen im
ingenieurwissenschaftlichen und medizinischen Sektor tätig, zum
Beispiel bei Acuitas Medical Ltd, wo ein neuartiger
Magnetresonanztomograf für die Feinstrukturanalyse entwickelt
wurde.
Die "Queen's Lecture" ist ein Geschenk der
englischen Königin von 1966 an die Stadt Berlin und wird seit 1997 an
der TU Berlin als fester Bestandteil des Kulturprogramms der
Universität in Zusammenarbeit mit dem British Council gehalten,
Großbritanniens internationaler Organisation für Bildung und Kultur.
Der Eintritt ist frei.
www.tu-berlin.de/?id=27956
[2]
"TU intern" November 2011
- Online-Inhaltsverzeichnis [3]
- Hochschulzeitung "TU intern" - November 2011 (PDF, 4,8 MB) [4]
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