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TU Berlin

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Menschen

Gefahren erkannt, Möglichkeiten genutzt

Montag, 17. Mai 2010

22 Jahre war Rudolf Schäfer Fakultäts-Dekan. Nun tritt er in den Ruhestand

Zwei Jahrzehnte lang der Kopf der heutigen Fakultät VI Planen Bauen Umwelt: Rudolf Schäfer
Lupe

Am 28. Mai 2010 verabschiedet sich Prof. Dr. Rudolf Schäfer vom Institut für Architektur. Zweiundzwanzig Jahre lang bekleidete er das Amt des Dekans der heutigen Fakultät VI Planen Bauen Umwelt.

1988 gab es noch den "Fachbereich 8 Architektur". Und Rudolf Schäfer trat schon damals so überzeugend auf wie heute, sodass es keine Überraschung war, dass er fast unverzüglich zum Dekan des Fachbereichs gewählt wurde, der er bis heute geblieben ist; über mehr als zwanzig Jahre und zwei Strukturreformen hinweg. Aus dem Fachbereich 8 wurde die Fakultät VII Architektur – Umwelt – Gesellschaft, dann die Fakultät VI Planen Bauen Umwelt. Es ist die größte der Universität mit mehr als 70 Fachgebieten und acht Instituten. Und immer umsichtig geleitet von Rudolf Schäfer, der in der Stadt Berlin und der Universität bestens vernetzt ist, Gefahren immer frühzeitig erkannte und abzuwenden sowie Möglichkeiten für seine Fakultät zu nutzen wusste. Immer gelang es ihm auch, zwischen den Statusgruppen zu vermitteln und auszugleichen. Die Fakultät hat sich so sehr an seine fast väterliche Fürsorge gewöhnt, dass es nach seinem Weggang eine beträchtliche Phase der Neuorientierung brauchen wird.

Auch im Institut für Architektur setzte Rudolf Schäfer entscheidende Akzente und schuf neue Strukturen. Neben der erfolgreichen und allseits anerkannten Lehre hob er den ersten kostenpflichtigen und inzwischen international anerkannten Weiterbildungsstudiengang "Real Estate Management" aus der Taufe. Sein Gespür für die wichtigen Forschungsfragen und die Möglichkeiten, solche Projekte auch nachhaltig zu finanzieren, rief den Forschungsverbund "Young Cities" ins Leben. Dieser macht die TU Berlin mit millionenschweren Projekten zu einem der führenden Orte der Architektur- und Stadtforschung, die unter anderem im "Kompetenzzentrum Stadt und Region in Berlin-Brandenburg" gebündelt wird. Aus dieser Position konnte er auch die schöne Idee des Innovationszentrums „Gestaltung von Lebensräumen“ in der Fakultät VI und darüber hinaus produktiv machen und mit Leben erfüllen.

Für all das bedankt sich die Fakultät Planen Bauen Umwelt ganz herzlich. Wir sind sicher und wissen, dass das unermüdliche Schaffen und Wirken von Rudolf Schäfer weitergehen muss und weitergeht. Wir alle können uns nicht vorstellen, dass diese produktive und integrative Tätigkeit nur deswegen ein Ende finden soll, weil ein Datum erreicht und überschritten ist. Ein decanus perpetuus, ein Rudolf Schäfer hat kein Verfallsdatum.

Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Architektur / Quelle: "TU intern", 5/2010

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