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TU Berlin

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Innenansichten

"Zeiten ändern sich, wir dokumentieren"

Freitag, 16. Dezember 2011

Das Universitätsarchiv ruft zur Mithilfe auf

Universitätsarchiv-Leiterin Irina Schwab möchte Lücken in der Uni-Geschichte füllen
Lupe

Nur wer seine Vergangenheit kennt, kann an der Zukunft arbeiten. An dieser Aufgabe möchte das Universitätsarchiv weiterarbeiten und benötigt dafür die Hilfe und Unterstützung aller TU-Mitglieder und Alumni. Die Technische Universität Berlin blickt auf eine reichhaltige Geschichte zurück. Leider lässt sich diese Geschichte nicht immer lückenlos dokumentieren. Im November 1943 fiel ein Großteil der Überlieferung der damaligen Technischen Hochschule Berlin sowie ihrer Vorgängereinrichtungen bis hin zur Bauakademie dem Bombenkrieg zum Opfer. Auch die Unterlagen der Nachkriegszeit und sogar die der letzten Jahrzehnte sind, bedingt durch verschiedene Faktoren, nicht immer vollständig beziehungsweise gar nicht erhalten. Historische Prozesse und handelnde Personen sind daher oft nur unzureichend für die künftige Erforschung der Universitätsgeschichte zu fassen. Um zukünftig eine bessere, umfassendere Überlieferung im Universitätsarchiv aufbauen zu können, aber auch, um Lücken aus der Vergangenheit zu schließen, wendet sich das Universitätsarchiv mit diesem Aufruf an alle Leserinnen und Leser.

Für TU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter:
Das Archivgesetz des Landes Berlin verpflichtet alle Universitätsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, dem Universitätsarchiv alle Unterlagen, Dokumente, Bilder oder Gegenstände, die in der Zentralen Universitätsverwaltung, in den Fakultäten, in den Instituten und in den sonstigen Einrichtungen entstehen oder dazugehören, unverändert zur Übernahme anzubieten, da diese Eigentum der TU Berlin und damit des Landes Berlin sind.

Wann die Unterlagen angeboten werden sollten:
Wenn Sie diese für den laufenden Dienstbetrieb nicht mehr benötigen, Sie akuten Platzmangel haben oder spätestens 30 Jahre nach ihrer Entstehung. Bitte bedenken Sie: Unterlagen dürfen grundsätzlich nicht selbstständig vernichtet werden! Sprechen Sie uns an, wenn Sie unsicher sind. Wir beraten Sie gerne, auch kurzfristig und bei Ihnen vor Ort.

Für Alumni aus Wissenschaft, Studium und Verwaltung:
Dann bitten wir Sie, uns beim Schließen von Überlieferungslücken zu unterstützen. Uns interessiert alles, was mit der Technischen Universität und ihrer Geschichte zusammenhängt. Das können Fotos, Plakate, Flugblätter, Veranstaltungsflyer oder auch persönliche Erinnerungsstücke sein. Wir verstehen uns als das Gedächtnis der Universität. Wir bewahren, erschließen und stellen die Materialien bereit, um so unter anderem zum Verständnis von Geschichte und Gegenwart beizutragen.

Dies geschieht selbstverständlich unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen sowie weiterer Schutzbestimmungen des Archivgesetzes des Landes Berlin. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, Ihre Materialien, Fotos oder Ähnliches zu digitalisieren, falls Sie diese im Original gerne noch behalten möchten.

Bitte unterstützen Sie uns!
Vielen Dank

www.ub.tu-berlin.de/?id=94

Dr. Irina Schwab, Leiterin des Universitätsarchivs der TU Berlin / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

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