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TU Berlin

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Kriegsende und Neubeginn - Von der Technischen Hochschule zur Technischen Universität Berlin

Datum: Montag, 18. April 2016 um 16:00 Uhr 
Ort: Lichthof im Hauptgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Kriegsschäden am zerstörten Hauptgebäude der ehemaligen Technischen Hochschule Berlin werden behoben, um 1945
Lupe

Die Herrschaft der Nationalsozialisten hatte an der traditionsreichen Technischen Hochschule Berlin tiefe Spuren hinterlassen. Durch die "Gleichschaltung" sowie die Ausgrenzung und Vertreibung der "nichtarischen" und politisch unliebsamen Angehörigen des Lehrkörpers und der Studierenden hatte die Hochschule nicht nur den Betroffenen, sondern auch sich selbst großen Schaden zugefügt. Zugleich profitierte die Hochschule von der Förderung der wehrtechnischen Fächer, bis sie schließlich ab 1943 durch Bomben und Artillerie in Schutt und Asche gelegt wurde.

Bereits ein Jahr nach Kriegsende, am 9. April 1946, konnte unter Regie der britischen Besatzungsmacht die Technische Universität Berlin eröffnet werden.

Um den Bruch mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu dokumentieren, wurde bewusst keine Wieder-, sondern eine Neueröffnung gefeiert: Aus der Technischen Hochschule wurde die Technische Universität Berlin. Der Namenswechsel sollte deutlich machen, dass nicht ein Wiederaufbau alter Institutionen, sondern ein Neuanfang beabsichtigt war.

Doch fand mit der Umbenennung auch eine wirkliche Zäsur statt? War die Hochschule in der Lage, mit inhaltlichen Veränderungen auf den Nationalsozialismus und den Zusammenbruch 1945 zu reagieren?

Mit dem Forschungsprojekt "Kriegsende und Neubeginn - Von der Technischen Hochschule zur Technischen Universität Berlin" setzt die Technische Universität Berlin die Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte fort.

Sie nimmt ihr Gründungsjubiläum zum Anlass, mit einer Ausstellung an die Zeit des Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg zu erinnern.

Schwerpunkte innerhalb der Ausstellung sind die Vorgänge vom Ende des Krieges bis zur Gründung der TU Berlin im April 1946, die Entnazifizierung und Personalpolitik in den folgenden Jahren sowie die Situation der Studierenden in der Nachkriegszeit.

Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, lädt alle Interessierten zur Präsentation der Forschungsergebnisse und zur Eröffnung der Ausstellung ein.


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