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TU Berlin

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Veranstaltungskalender der TU Berlin

Donnerstag, 31.05.2018

Lebenszeugnisse

Zeitraum:
31.05.2018 - 28.06.2018
Art der Veranstaltung:
Gesprächsrunde, -reihe
Beschreibung:

Die Gesprächsreihe mit Zeitzeugen findet als gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung und des Literaturforums im Brecht-Haus statt, in der Regel jeweils am letzten Donnerstag im Monat. Vorgestellt werden – durch Lesungen, Gespräche und Diskussionen – u. a. Autorinnen und Autoren von Erinnerungen vorwiegend (jedoch nicht ausschließlich) aus der jüdischen Lebenswelt. Die Themen reichen vom jüdischen Alltag und der Diskriminierung in der NS-Zeit über den Holocaust und das Exil bis zur Erfahrung des Überlebens und der Schwierigkeit des Erinnerns. Auch DDR-Geschichte kommt zur Sprache.

Zielgruppe: Alle Interessierten

Zeit: 20 Uhr

Hinweis: Der Eintritt kostet pro Veranstaltung 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Weitere Termine und Themen
bitte unter http://lfbrecht.de/

31. Mai 2018
„Ein Schuss, der die Republik veränderte“
Wolfgang Benz im Gespräch mit Uwe Soukup
Das Ereignis am 2. Juni 1967 in Berlin veränderte alles. Der Student Benno Ohnesorg, der mit vielen anderen gegen den Schah von Persien protestierte, wurde vor der Deutschen Oper von einem Polizisten erschossen. Es war Mord und es war ein schwarzer Tag für den Rechtsstaat. Die West-Berliner Polizei benahm sich wie die Truppe einer Bananenrepublik, knüppelte wahllos alles nieder. Zu den Folgen gehörte die Studentenrevolution 1968. Uwe Soukup, Buchautor, Journalist und Sozialarbeiter, ist der beste Kenner dieser Geschichte, zu der auch gehört, dass der Beamte, der den Wehrlosen erschoss, als er am Boden lag, geheimer Mitarbeiter der Stasi war. Uwe Soukup schildert im Gespräch mit Wolfgang Benz seine Recherchen zum Buch „Der 2. Juni 1967. Ein Schuss, der die Republik veränderte“.

28. Juni 2018
„Der Dirigent, der nicht mitspielte“
Wolfgang Benz im Gespräch mit Matthias Sträßner
Nur 100 Tage war er Chef der Berliner Philharmoniker. Leo Borchard dirigierte am 26. Mai 1945 das erste Konzert des Orchesters nach Kriegsende. Am 23. August desselben Jahres wurde er bei einer Kontrolle versehentlich von zwei US-Soldaten erschossen. Auch das ermöglichte die Rückkehr Wilhelm Furtwänglers als Dirigent der Berliner Philharmoniker. Leo Borchard hatte sich nicht nur den Machthabern des Dritten Reiches verweigert, er leistete, zusammen mit Ruth Andreas-Friedrich und einem jugendlichen Freundeskreis aktiven Widerstand. Matthias Sträßner, renommierter Rundfunkjournalist und Buchautor, hat in akribischer Forschung die Biographie des Dirigenten erarbeitet. Sie steht im Mittelpunkt des Gesprächs mit Wolfgang Benz.

Kontakt:
Dr. Christian Hippe, Literaturforum im Brecht-Haus
Tel.: 030 28 38 53 49


Veranstalter:
Literaturforum im Brecht-Haus in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Ort:
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin

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