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TU Berlin

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Veranstaltungskalender der TU Berlin

Dienstag, 30.05.2017

Lebenszeugnisse – Gesprächsreihe

Art der Veranstaltung:
Gesprächsrunde, -reihe
Beschreibung:

Die Gesprächsreihe mit Zeitzeugen findet als gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung und des Literaturforums im Brecht-Haus statt, in der Regel jeweils am letzten Donnerstag im Monat. Vorgestellt werden – durch Lesungen, Gespräche und Diskussionen – u. a. Autorinnen und Autoren von Erinnerungen vorwiegend (jedoch nicht ausschließlich) aus der jüdischen Lebenswelt. Die Themen reichen vom jüdischen Alltag und der Diskriminierung in der NS-Zeit über den Holocaust und das Exil bis zur Erfahrung des Überlebens und der Schwierigkeit des Erinnerns. Auch DDR-Geschichte kommt zur Sprache.


30. Mai 2017

„Die Jagd nach dem Kidduschbecher“. Multikulti ist keineswegs gescheitert
Wolfgang Benz im Gespräch mit Eva Lezzi

In der Form eines Kriminalromans für junge Menschen ist Eva Lezzis Buch „Die Jagd nach dem Kidduschbecher“ ein Plädoyer für interkulturelle Verständigung. Die Jüdin Rebekka und die Muslima
Samira sind Freundinnen in Berlin. Samiras Vater ist Palästinenser, er stammt aus Gaza. Rebekkas Familie hat Verwandte in Israel. Der Nahost-Konflikt bildet den Hintergrund der Aufregung um den verschwundenen Becher, der zur Feier des Schabbat dient und als Erbstück besondere Bedeutung hat. Eine Großstadtgeschichte über schwierige Beziehungen und Toleranz. Eva Lezzi, geboren in New York, aufgewachsen in Zürich, lebt in Berlin. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Autorin von Jugendbüchern.

9. Juni 2017

„Bin ein Schreiberling“
Wolfgang Benz im Gespräch mit Peter Wawerzinek

Der Autor, der sich in ironischem Understatement einen „Schreiberling“ nennt, gewährt in seinem neuen Buch Einblicke in ein deutsches Schriftstellerleben. Es begann in Rostock. Die Republikflucht der Mutter machte ihn zur Waise, die in Kinderheimen der DDR aufwuchs. Die Suche nach der Mutter zeitigt ein verstörendes Buch „wie ein Erdbeben“. Für „Rabenliebe“ erhielt er 2010 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Zu Wawerzineks Erfahrung gehören die Monate als Dresdner Stadtschreiber mit Einsichten in die Welt der Pegida-Bewegung. Im neuen Buch geht es um Erfahrungen im Literaturbetrieb. Peter Wawerzinek, geboren 1954 in Rostock, studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er lebt als freier Autor und Performer in Berlin.

Zielgruppe: Alle Interessierten

Kontakt:
Dr. Christian Hippe, Literaturforum im Brecht-Haus,
Tel.: 030 28 38 53 49

Hinweis: Der Eintritt kostet pro Veranstaltung 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Veranstalter:
Literaturforum im Brecht-Haus in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Ort:
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin
Zeit:
20:00

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