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TU Berlin

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Veranstaltungskalender der TU Berlin

Donnerstag, 27.10.2016

Die Sache Riefenstahl gegen Gladitz - Lebenszeugnisse

Art der Veranstaltung:
Gesprächsrunde, -reihe
Beschreibung:

Die Sache Riefenstahl gegen Gladitz. Ein Prozess um Leni Riefenstahls Rolle im Völkermord an den „Zigeunern“ imDritten Reich und seine Folgen

Prof. Dr. Wolfgang Benz im Gespräch mit Nina Gladitz

Werkstattbericht über eine Biographie der Filmregisseurin Leni Riefenstahl, die virtuos NS-Propaganda inszenierte, sich in Hitlers Nähe sonnte, aber trotzdem unschuldig sein wollte. 1940 hatte sie für ihren Film „Tiefland“ Komparsen aus den „Zigeunerlagern“ Maxglan bei Salzburg und Berlin-Marzahn verpflichtet. Etwa 110 Sinti wirkten mit im Glauben, dadurch ihrer Ermordung zu entgehen. Die Dokumentarfilmerin Nina Gladitz thematisierte 1982 den Fall in ihrem Film „Zeit des Schweigens und der Dunkelheit“. Leni Riefenstahl verklagte sie wegen Verleumdung, gewann aber nur in einem von vier Klagepunkten den Prozess. In den übrigen Punkten unterlag sie. Nina Gladitz arbeitet seit Jahren an einer Riefenstahl-Biographie. Ihre Erfahrungen und Einsichten – z. B. in die bislang unbekannten Entnazifizierungsakten der Leni Riefenstahl – sind Gegenstand des Gesprächs mit Wolfgang Benz

Die Gesprächsreihe mit Zeitzeugen findet in der Regel jeweils am letzten Donnerstag im Monat. Vorgestellt werden – durch Lesungen, Gespräche und Diskussionen – u. a. Autorinnen und Autoren von Erinnerungen vorwiegend (jedoch nicht ausschließlich) aus der jüdischen Lebenswelt. Die Themen reichen vom jüdischen Alltag und der Diskriminierung in der NS-Zeit über den Holocaust und das Exil bis zur Erfahrung des Überlebens und der Schwierigkeit des Erinnerns. Auch DDR-Geschichte kommt zur Sprache.

Zielgruppe: Alle Interessierten

Kontakt: Dr. Christian Hippe, Literaturforum im Brecht-Haus
030/28 38 53 49

Hinweis: Der Eintritt kostet pro Veranstaltung 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Veranstalter:
Literaturforum im Brecht-Haus in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Ort:
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin
Zeit:
20:00

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