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Artomics – auf den Pilz gekommen

Dienstag, 14. Januar 2020

Medieninformation Nr. 4/2020

Wie die TU-Biotechnologin Vera Meyer Kunst und Wissenschaft verbindet. Ausstellungseröffnung am 22. Januar 2020

Professorin der Biotechnologie und Künstlerin: Vera Meyer / V. meer
Lupe [1]

„Leonardo da Vinci war noch gleichzeitig Künstler, Erfinder, Ingenieur und Anatom. Alexander von Humboldt, Naturwissenschaftler und Entdecker, tauschte sich mit dem Dichter und Wissenschaftler Johann Wolfgang von Goethe und dem Philosophen, Historiker und Mediziner Friedrich Schiller aus“, erklärt Prof. Dr. Vera Meyer. Die Biotechnologin von der TU Berlin ist in ihrem zweiten Leben seit mehr als zehn Jahren als Künstlerin „V. meer“ tätig.

Kunst aus Pilzen: Auf der Bühne IV, 2019
Lupe [2]

In den Bioreaktoren ihres Labors erforscht sie Genetik und Eigenschaften von Pilzen, um deren Eignung als Biomaterial zu prüfen, das langfristig Erdöl ersetzen und als Möbel, Textilien, Verpackungen und Baustoff dienen kann. In ihrem Atelier erschafft sie aus diesem Material Skulpturen von bizarrer Schönheit: eine besonders ästhetische Form der Wissenschaftskommunikation. V. meer zeigt in ihrer ersten öffentlichen Ausstellung „Artomics“ in Berlin, die sie am 22. Januar 2020 eröffnet, 12 Gemälde, acht Zeichnungen sowie 30 Skulpturen aus ihren Schaffensjahren 2009 bis 2019.

Journalist*innen sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Artomics“ eingeladen
Zeit:
22. Januar 2020, 19 Uhr
Ort:
degewo-Galerie Remise, Pankgrafenstr. 1, 13187 Berlin

Begrüßung: Sandra Wehrmann und Christoph Beck, degewo-Vorstand
Laudatio: Martin Weinhold
Musik: Für den musikalischen Rahmen sorgt die junge, mehrfach ausgezeichnete koreanische Pianistin Ju Ae Ha

Die Ausstellung „Artomics“ läuft vom 23.01.2020 bis 14.02.2020, Di. – Fr. jeweils 14:00 bis 20:00 Uhr, Sa. und So. nach Vereinbarung

Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf diese Ausstellung hin

Api (Skythische Göttin), 2018
Lupe [3]

„Der künstlerische Blick auf ein Objekt oder einen Organismus, kann Wissenschaftler*innen auch heute auf unerwartete Ideen bringen, wenn sie sich ihrem Forschungsgegenstand aus einer ganz anderen Perspektive nähern“, sagt Vera Meyer. Es gibt daher zwei Orte, an denen sie sicher anzutreffen ist: im Institut für Biotechnologie der TU Berlin, wo sie unter anderem das Citizen Science-Projekt „Mind the fungi!“ leitet, das derzeit auch im Haus der Zukünfte „Futurium“ gezeigt wird, und in ihrem Atelier an einem Brandenburger Waldrand, wo sich die Naturwissenschaftlerin Vera Meyer zur Künstlerin V. meer verwandelt. Anfangs, vor mehr als zehn Jahren, bedeuteten diese zwei Leidenschaften für sie zwei getrennte Welten. Doch Kunst und Wissenschaft hat sie inzwischen dicht verwoben. Denn auch als Künstlerin ist die Pilzspezialistin wieder auf den Pilz gekommen. In ihren Skulpturen vermischt sich das biologische Material mit Eisen, Gold oder Kupferlösung und verschafft dem Organismus Pilz eine ganz neue Sichtbarkeit – als Skulptur im öffentlichen Raum oder als entschlüsseltes Genom durch systembiologische OMICs-Daten, also Informationen, die zur Erforschung von Leben dienen und auf der Nachsilbe -omik enden. Diese Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst spiegelt sich auch in dem Namen „Artomics“ wider, mit dem V. meer ihre Kunstwerke bezeichnet, und der auch der Ausstellung den Titel gibt. 
 
Instagram-Profil von Vera Meyer/@v.meer_: www.instagram.com/v.meer_/ [4]
www.v-meer.de [5]

Zum Forschungsprojekt “Mind the fungi!” lesen Sie auch: „Die Pilz-Revolution“, Medieninformation der TU Berlin: www.tu-berlin.de/?210785 [6] 

pp

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Vera Meyer
TU Berlin
Fakultät III Prozesswissenschaften
Institut für Biotechnologie
Fachgebiet Angewandte und Molekulare Mikrobiologie
Tel.: 030/314-72750
E-Mail-Anfrage [7]
www.mikrobiologie.tu-berlin.de
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