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TU Berlin

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Savoy und Blankenstein kuratieren große Ausstellung über die Humboldts

Mittwoch, 20. November 2019

Medieninformation Nr. 219/2019

Kunsthistorikerin Prof. Dr. Bénédicte Savoy und ihr Kollege David Blankenstein kuratieren die erste große Ausstellung über Wilhelm und Alexander von Humboldt in Deutschland im Deutschen Historischen Museum

Sie sammelten Pflanzen, Steine und einzelne Artefakte aus allen Erdteilen, studierten fremde Sprachen sowie Völker und eröffneten damit dem Europa des 19. Jahrhunderts eine neue Welt. Die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt gelten heute als deutsche Kosmopoliten. Doch ihre Biografien sind auch von den Gegensätzen ihrer Zeit geprägt. Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Leiterin des Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne der TU Berlin, und TU-Alumnus David Blankenstein haben die erste große Ausstellung über Wilhelm und Alexander von Humboldt in Deutschland im Deutschen Historischen Museum (DHM) kuratiert, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit den Leben der Humboldt-Brüder und ihrem Wirken beschäftigt.

Vom 21. November bis 19. April 2020 zeigt das Deutsche Historische Museum auf 1.000 Quadratmetern eine Ausstellung, die Wilhelm und Alexander von Humboldt als Europäer im Kontext der Herausforderungen und Chancen ihrer Zeit verortet. Anhand von etwa 350 Objekten – darunter Leihgaben aus den Vatikanischen Sammlungen, dem Louvre, dem British Museum und dem Windsor Castle – blicken Kuratorin Prof. Dr. Bénédicte Savoy und Kurator David Blankenstein in einer transnationalen Perspektive auf die gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Verhandlungs- und Gestaltungsräume, die sich den Brüdern Humboldt und ihrer Generation seit dem späten 18. Jahrhundert eröffneten.

Sie sind herzlich zum Besuch der Ausstellung eingeladen:
Zeit:
21. November 2019 bis 19. April 2020, täglich 10 bis 18 Uhr
Ort:
Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin

„In der Aufklärung wurde ein Bild der Gleichheit der Menschen entworfen, dem in der Realität Kolonialismus und Sklaverei gegenüberstanden“, so die Leibniz-Preisträgerin Bénédicte Savoy. Vor dem Hintergrund der politischen, technischen und kulturellen Entwicklungen des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts thematisiert die Ausstellung, wie sich die Perspektive auf den Menschen und seine Umwelt unter dem Einfluss der Wissenschaft und einem neuen Bewusstsein für die Geschichte veränderte. „Ausgehend von den sehr unterschiedlichen Lebenswegen Wilhelm und Alexander von Humboldts und ihrer Zeit wollten wir in der Ausstellung das Verhältnis von Wissen und Macht, Reisen und Erkenntnis, Mensch und Natur in den Fokus nehmen“, sagt der Kunsthistoriker David Blankenstein. Es werden Fragen aufgeworfen, wie  sich der Mensch angesichts einer sich rapide verändernden Erfahrung von Raum und Zeit neu definierte und wie in Zeiten instabiler politischer Konstellationen über die Form der Gesellschaft verhandelt wurde.

Weitere Informationen Sie unter https://www.dhm.de/ausstellungen/wilhelm-und-alexander-von-humboldt/ausstellung.html

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Bénédicte Savoy
TU Berlin
Kunstgeschichte der Moderne

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