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TU Berlin

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TU Berlin beim „Tag der offenen Tür“ im Bundesrat

Donnerstag, 03. Mai 2018

Medieninformation Nr. 72/2018

Die Universität und das Einstein Center Digital Future präsentieren am 5. Mai 2018 Zukunftsprojekte aus dem Bereich Digitalisierung

Lupe [1]

Am 5. Mai 2018 öffnet der Bundesrat seine Türen für alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Blick hinter die Kulissen der Länderkammer werfen wollen.  Ein Programm aus Politik, Geschichte, Kunst, Wissenschaft und Unterhaltung wartet auf die Gäste. Auch die TU Berlin ist vertreten. Gemeinsam mit dem Einstein Center Digital Future präsentiert sie Zukunftsprojekte aus dem Bereich Digitalisierung. Gastgeber des „Tags der offenen Tür“ ist der amtierende Bundesratspräsident und Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller.

Zeit:
Samstag, 5. Mai 2018, 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr, letzter Einlass um 17.30 Uhr
Ort:
Bundesrat, Leipziger Straße 3–4, 10117 Berlin, Lichthof Ost im ersten Obergeschoss (TU-Projekte)

Projekte der TU Berlin und des Einstein Center Digital Future

Einmal auf dem Mond spazieren gehen… mit der VR-Brille des 3D-Labors

Das 3D-Labor wird zeigen, wie die Herstellung vitaler Herzklappen mit 3D-Druck möglich werden kann. Hierbei werden sogenannte, per 3D-Druck erstellte, „Scaffolds“ mit Zellen besiedelt. Sie bilden die Grundlage und bauen sich in der Phase der Gewebebildung selbst kontinuierlich ab, sodass nur noch Zellgewebe in Form einer Herzklappe bestehen bleibt. Das Ziel ist es, in Zukunft rein biologischen Herzklappenersatz herstellen zu können.

Das Labor zeigt außerdem Exponate seiner Arbeit beispielsweise den rekonstruierten Schädel und den Kopf vom Eisbären Knut. Das Schädelmodell wurde auf der Basis der Computertomographiedaten des Tieres erstellt. Es half dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, dabei, die Todesursache des Eisbären zu untersuchen.

Auch die Rekonstruktion der Echnaton-Büste wird zu sehen sein. Anhand des Modells kann die lange Geschichte der Originalbüste erzählt werden.

Zudem wird das 3D-Mondmodell gezeigt. Die rekonstruierte Oberfläche des Mondes wurde auf der Basis von den bei einer Mondmission gesammelten Daten erstellt. Diese Daten wurden ebenfalls zur Schaffung einer Virtual-Reality-Umgebung genutzt: So können die Gäste am „Tag der offenen Tür“ den Mond mit VR-Brille „begehen“.
 
Das DAI-Labor macht´s möglich: Mit dem SmartBike durch New York, Rio oder Tokio
Das DAI-Labor (Distributed Artificial Laboratory) der TU Berlin präsentiert mit dem Projekt „DIGINET-PS“ die digitale Teststrecke für autonomes Fahren im urbanen Raum. Sie verläuft mitten in Berlin auf der Straße des 17. Juni zwischen Ernst-Reuter-Platz und Brandenburger Tor. Dabei wird diese offene und komplexe Straße mit Sensoren ausgestattet, digitalisiert und vernetzt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten an dem Ziel, nicht nur „intelligente“ Autos auf der Straße zu haben, sondern auch eine „intelligente“ Umgebung für autonome Fahrzeuge zu schaffen.

Selbst fahren können die Gäste hingegen in einem weiteren DAI-Projekt, dem SmartBike. Per 3D-Visualisierung kann durch eine beliebige Stadt geradelt, eine Radtour mit Freunden gemacht oder ein Rennen gegen andere gefahren werden. Es dient dabei auch der persönlichen Fitness.

Mit „AuVeGOS“ zeigt das DAI-Labor ein Projekt, das die Digitalisierung der öffentlichen Dienste (E-Government) gegen Cyberangriffe absichern helfen soll und die allgemeine Datensicherheit erhöhen will. So wurde in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ein System entwickelt, das IT-Infrastrukturen regelmäßig überprüft und hilft, Schwachstellen zu bewerten und zu beseitigen.

Neuer lebenswerter Wohnraum für Berlin: Das ECDF forscht mit Augmented Reality
Als Gemeinschaftsprojekt der TU Berlin, der Charité, der FU Berlin, der HU Berlin sowie der UdK ist das Einstein Center Digital Future ein hochschulübergreifender Nukleus für die Erforschung und Förderung digitaler Strukturen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Es schafft am Standort Berlin Verknüpfungen und neue Formen der Zusammenarbeit. Mit der Ausrichtung auf innovative und interdisziplinäre Spitzenforschung holt es gezielt exzellent ausgebildete junge wissenschaftliche Talente in die Hauptstadt.

Das gezeigte Projekt „Stadtentwicklung aus der Zeitmaschine – WS//2037“ setzt sich mit einer der drängenden Herausforderungen der Stadt auseinander, dem rasant wachsenden Bedarf an neuem Wohnraum. Dabei will es den Blick auf die Zukunft richten und die Frage stellen, was Nachbarschaften auch in Zukunft resilient, also lebenswert und offen für Veränderungen macht. Forschungsgegenstand sind Berliner Großraumsiedlungen, die in schnellerem und höherem Maße auf Veränderungen reagieren müssen. Es wird ein großformatiges Gebäudemodell gezeigt, an dem bespielhaft die Entwicklung neuer Vernetzungen unter Berücksichtigung der Bestandsstruktur aufgezeigt werden kann. Mithilfe eines Tablets lässt sich dieses physische Modell einfangen und um weitere Informationen und Daten in der „Augmented Reality“ anreichern.

Gesamtprogramm am „Tag der offenen Tür“ im Bundesrat:
www.bundesrat.de/DE/termine/veranstaltungen-termine/offene-tuer/20180505-tdot-inhalt.html;jsessionid=E505B6467FC0C11100E6DA886F94CCCE.2_cid374 [2]

pb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314-23922
E-Mail-Anfrage [3]
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