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TU Berlin

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Angela Ittel und Hans-Ulrich Heiß im ersten Wahlgang wiedergewählt

Mittwoch, 07. Februar 2018

Medieninformation Nr. 25/2018

TU Berlin bestimmt weitere Vizepräsidenten / neue Zuschnitte der Ressorts

Lupe

Der Erweiterte Akademische Senat der Technischen Universität Berlin hat auf seiner Sitzung am 7. Februar 2018 im ersten Wahlgang Prof. Dr. Angela Ittel sowie Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß in ihren Ämtern als Vizepräsidenten bestätigt. Sie bekamen jeweils die Mehrheit der 56 abgegebenen Stimmen. Auf Angela Ittel entfielen 38 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen bei einer ungültigen Stimme; auf Hans-Ulrich Heiß 44 Ja-Stimmen, 11 Nein-Stimmen bei einer ungültigen Stimme. Gegenkandidaten gab es keine. Am 1. April 2018 beginnt für Angela Ittel die dritte und für Hans-Ulrich Heiß die vierte Amtsperiode. Eine Amtszeit dauert zwei Jahre.

Zum Ressort von Prof. Dr. Angela Ittel gehören strategische Entwicklung, Nachwuchs, Lehrkräftebildung. Internationalisierung und Lehrkräftebildung, Gleichstellung und Diversität bleiben damit weiterhin in ihrem Zuständigkeitsbereich. Neu übernimmt sie das Ressort Nachwuchs und wird verschiedene strategische Projekte der Universität wie die Antragstellung des „1000-Professuren-Programms“ und den Berliner Verbundantrag im Rahmen der Exzellenzstrategie entwickeln sowie strategische Ansätze zur Steigerung von DFG-Verbund-Anträgen und für Tenure-Track-Programme formulieren und umsetzten.

„Die strategische Arbeit an unserer Universität beinhaltet, konstruktive Ziele gemeinsam produktiv umzusetzen und auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen und Anforderungen reagieren zu können. Wichtig ist, dass wir auch in Zukunft flexibel agieren, Notwendigkeiten erkennen und Unnützes sein lassen. Ich freue mich sehr auf diese neue Amtszeit – mit neuen und alten Aufgaben, aber immer mit großem Spaß an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der TU Berlin“, sagt Angela Ittel. 

Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß wird im neuen Präsidium neben Studium, Lehre und Weiterbildung auch für Digitalisierung und Nachhaltige Entwicklung zuständig sein.

„Wir müssen unsere Absolventinnen und Absolventen auf eine Welt im Umbruch vorbereiten, eine Welt, die geprägt ist von Globalisierung, Umweltproblemen und digitaler Transformation. Dies hat Auswirkungen auf unsere Curricula und unser Selbstverständnis als akademische Bildungsstätte. Ein neues Leitbild für die Lehre wird dafür das Fundament legen“, betont Hans-Ulrich Heiß.

Zur Person von Angela Ittel
Prof. Dr. Angela Ittel leitet seit 2008 an der TU Berlin das Fachgebiet Pädagogische Psychologie in der Fakultät I Geistes- und Bildungswissenschaften. Ihr beruflicher Werdegang führte sie nach Stationen in den USA und Deutschland nach Berlin an das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und die Freie Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen bei den Themen Professionalität von (angehenden) Lehrpersonen, geschlechtsspezifische Entwicklung, MINT-Interesse im Jugendalter sowie sozialen Formen der Aggression. Seit 1997 organisiert sie verschiedene langfristige Forschungs- und Evaluationsprojekte – gefördert unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, dem BMBF und dem Stifterverband. Bevor die Psychologin Vizepräsidentin wurde, übte sie mehrere verantwortliche Ämter an der TU Berlin aus: Sie war Forschungsdekanin der Fakultät I Geistes- und Bildungswissenschaften, Mitglied im Akademischen Senat, leitete die Gemeinsame Kommission für Lehrerbildung und war Sprecherin des Beirats der Zentralen Frauenbeauftragten. Weiterhin betreut Angela Ittel die Wissenschaftliche Leitung der schulischen Nachwuchsarbeit. Seit 2015 leitet sie den TU Berlin Campus El Gouna und hat im Rahmen ihrer ersten beiden Amtsperioden mehrere notwendige strukturverändernde Prozesse nachhaltig umgesetzt. Als Sprecherin des Netzwerkes „Bildung durch Verantwortung“ setzt sie sich aktiv für die Weiterentwicklung von Service-Learning-Konzepten an Hochschulen ein. Im Aufsichtsrat der Femtec GmbH vertritt sie Themen rund um die Karriereförderung von jungen Frauen im MINT-Bereich.
 

Zur Person von Hans-Ulrich Heiß
Hans-Ulrich Heiß leitet an der TU Berlin das Fachgebiet Kommunikations- und Betriebssysteme der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik. Nach seiner Promotion an der Universität Karlsruhe lehrte und forschte er in New York, Helsinki, Ilmenau und Paderborn, bevor er 2001 den Ruf an die TU Berlin annahm. Er bekleidete eine Vielzahl an Ämtern auf nationaler und internationaler Ebene. So war er unter anderem Vizepräsident von „Informatics Europe“, Präsident des European Quality Assurance Network for Informatics Education, Vorsitzender des Fakultätentags Informatik sowie Vorsitzender des Dachverbands der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik 4ING e.V. Er ist Mitglied im Nationalen MINT Forum und im Supervisory Board von EIT Digital. Auch inneruniversitär hat er an zahlreichen Stellen Verantwortung übernommen, so als Studiendekan, als Mitglied des Akademischen Senats und aktuell als Leiter des Campusmanagement-Projektes „Student Lifecycle Management“. Seine Forschungsschwerpunkte reichen von Betriebssystemen und Verteilten Systemen über Parallelverarbeitung bis hin zur IT-Sicherheit.

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 / 314-23922

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