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TU Berlin

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Akustische Skulpturen: Musik und Beschleunigerphysik

Mittwoch, 27. September 2017

Medieninformation Nr. 157/2017

Uraufführung von „gleAM“ auf dem KONTAKTE-Festival an der Akademie der Künste: Gerriet K. Sharma, Edgard-Varèse-Gastprofessor an der TU Berlin im Wintersemester 2017/18, komponierte diese Klangskulptur, inspiriert von dem Berliner Elektronenspeicherring Bessy II.

Der Komponist, Klangforscher und designierte Edgard-Varèse-Gastprofessor für das Wintersemester 2017/18, Gerriet K. Sharma, stellt am 30. September 2017 im Rahmen des KONTAKTE-Festivals, Biennale für elektroakustische Musik und Klangkunst, seine neue Komposition „gleAM“ in den Räumlichkeiten der Akademie der Künste vor:

Uraufführung „gleAM“
Zeit:
Sonnabend, 30. September 2017, 17.30 bis 18.30 Uhr
Ort:
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin, Halle 1

RECITAL
Musik und Beschleunigerphysik
Gerriet K. Sharma, Akustische Skulpturen BESSY VSR (2017) (UA)
Werkreihe für IEM-Ikosaederlautsprecher
In Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin

Tickets unter: www.adk.de/de/projekte/2017/kontakte17/programm.htm

Bei dem Werk handelt es sich um eine Auftragskomposition des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB), die in einer zweijährigen Zusammenarbeit des Komponisten mit Mitarbeitern des Instituts für Beschleunigerphysik entstanden ist. Klanglich realisiert wird die Komposition mit einem neu entwickelten Ikosaederlautsprecher, mit dem sich dreidimensionale Klangskultpuren mit nur einem zentral installierten, kompakten Lautsprechersystem erzeugen lassen.

BESSY II VSR ist ein Projekt des HZB mit dem Ziel, Elektronenpulse variabler Länge in dem Elektronenspeicherring BESSY II zu erzeugen. Die elektronische Komposition „gleAM“ stellt Bezüge zwischen synthetischer Klangerzeugung, aufgezeichnetem Klangmaterial, physikalischen Effekten, prozessgebundenen und audifizierten Datensätzen, künstlerischem und wissenschaftlichem Experiment und kompositorischer Raumbildung her. 

„Ziel der Arbeit war die Suche nach einer Schnittmenge von Kunst und Wissenschaft im Jetzt. Beide kulturellen Praktiken beeinflussen die Art und Weise, wie Welt beschrieben, erfahren und verstanden wird. Was heute ‚Wissen schafft‘ kann häufig nur durch die Provokation von Erfahrungen im Grenzbereich des Begrifflichen gefunden werden. Und diese Grenzbereiche sind eben die, an denen wir auch Kunst erfahren können“, so Gerriet K. Sharma.

Mit Beginn des Wintersemesters wird Gerriet K. Sharma im Rahmen der vom DAAD finanzierten, internationalen Edgard-Varèse-Gastprofessur für Computermusik am Fachgebiet Audiokommunikation der TU Berlin zwei Seminare mit dem Titel „Spatial Practices“ anbieten:

www.tu-berlin.de/?188579

www.tu-berlin.de/?188581

In einem Weiterbildungsseminar der TU Berlin von 12. bis 14. Januar 2018 gibt Gerriet K. Sharma gemeinsam mit Dr. Frank Schultz, dem Entwickler des speziellen Ikosaederlautsprechers, und Prof. Stefan Weinzierl, Leiter des Fachgebiets Audiokommunikation an der TU Berlin, eine Einführung in die Technologie und das künstlerische Potential des Systems.

kj

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Stefan Weinzierl
Einsteinufer 17
10587 Berlin
Tel.: 030 314-25359

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