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TU Berlin

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Vorbildlich gelehrt und gelernt

Montag, 09. Oktober 2017

Medieninformation Nr. 161/2017

TU Berlin ehrt ihre herausragenden Lehrenden und Studierenden

Innovationen und „Best Practice“-Beispiele guter Lehre an der TU Berlin nach außen und innen deutlich sichtbar machen – dies ist das Ziel des Preises für vorbildliche Lehre, der in diesem Jahr bereits zum achten Mal durch die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. verliehen wird. Die Auszeichnung ist mit 4.500 Euro dotiert und soll für die Lehre an der TU Berlin eingesetzt werden. Der Fokus lag in diesem Jahr auf den Mathematik-Serviceveranstaltungen der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften, die fakultätsübergreifend angeboten werden.
Vergeben wird die Ehrung im Rahmen des Erstsemestertages am 9. Oktober 2017, an dem die TU Berlin ihre neunen Studierenden begrüßt.
Überreicht wird außerdem am Erstsemestertag der Erwin-Stephan-Preis mit dem Studierende für hervorragende Studienleistungen und kurze Studienzeit geehrt werden.

„Mathematik für PhysikerInnen“ oder „Analysis I für Ingenieurwissenschaften“ - so lauten die Titel der Vorlesungen, die Prof. Dr. Boris Springborn, Prof. Dr. Fredi Tröltzsch und Dr. Gabriele Penn-Karras im Rahmen der Serviceveranstaltungen der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften für Studierende anderer TU-Fakultäten anbieten und für die sie in diesem Jahr mit dem Preis für vorbildliche Lehre durch die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V. geehrt wurden. Die drei Preisträger haben ihre wissenschaftliche Heimat im TU-Institut für Mathematik und vermitteln im Rahmen ihrer Vorlesungen Studierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften die notwendigen mathematischen Grundlagen.
Für Prof. Dr. Fredi Tröltzsch gelten in der Mathematik andere Gesetze als in anderen Fächern. „Mathematik ist für viele schwer zu erarbeiten. Daher beschränke ich mich auf das Wesentliche und erläutere neue Ideen an einfachen Beispielen. Hat man die verstanden, dann sieht man meist auch die etwas allgemeineren Lösungen.“ Für Boris Springborn ist gute Lehre abhängig von guten Studierenden: „Ich versuche, an der Tafel eine spannende Geschichte zu erzählen.“
Dr. Gabriele Penn-Karras fasst zusammen: „Bei den Studierenden soll nicht der Eindruck entstehen, der gelehrte Stoff sei eine Geheimwissenschaft, die nur mit viel Computer- und Medieneinsatz  zu beherrschen sei. Besser als großer Medienzauber ist es, den Stoff nachvollziehbar vor den Augen der Studierenden zu entwickeln - verkürzt gesagt ‚eine ganze Welt aus einem kleinen Stück Kreide‘ entstehen zu lassen.“

Für gutes und schnelles Studieren kann man an der TU Berlin den Erwin-Stephan-Preis bekommen. Er ist als Unterstützung für Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland gedacht und wird bereits seit 1991 an der TU Berlin vergeben.
Dieses Semester kommt Farsane Tabataba-Vakili in den Genuss des Preises. Die 1991 in Berlin geborene Farsane Tabataba-Vakili benötigte im Masterstudiengang Physik vier Fachsemester, um mit Bestnote 1,0 abzuschließen. Während ihres Studiums war sie als Tutorin am Institut für Optik und atomare Physik der TU Berlin sowie als studentische Mitarbeiterin am Fraunhofer Heinrich Hertz Institut für Telekommunikation tätig. Tabataba-Vakili konnte während ihres 17-monatigen Praktikums bei einer Firma in den USA erste Auslandserfahrungen sammeln. Aktuell arbeitet sie als Doktorandin am Centre de Nanosciences et de Nanotechnologies (C2N) bei Paris. Das Preisgeld möchte sie verwenden, um ihre Promotion in Frankreich voranzutreiben und um Kontakte zu Projektpartnern ihres Forschungsgebietes in Hong Kong zu knüpfen.

bk

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Tel.: 030/314-23922

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