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Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und AlumniMedieninformation Nr. 159/2017

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Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst. Herausforderungen und Desiderata

Donnerstag, 05. Oktober 2017

Medieninformation Nr. 159/2017

Einladung zum Workshop am 13. und 14. Oktober 2017

Die Sammlung des Museums für Asiatische Kunst wird ab 2019 im Humboldt Forum ausgestellt. Deutschlandweit steht die Erforschung der Provenienz ostasiatischer Objekte zunehmend im Fokus. In einem gemeinsamen Workshop der TU Berlin und des Museums für Asiatische Kunst werden die zuständigen Forscherinnen und Forscher und Kuratoren eine erste gemeinsame Bestandsaufnahme vornehmen.

Workshop
Zeit:
13. bis 14. Oktober 2017
Uhrzeit:
10.00–18.00 Uhr (13. Oktober) und 10.00–14.00 Uhr(14.Oktober)
Ort:
Museum für Asiatische Kunst, Museen Dahlem, Zugang über Takustraße 40, 14195 Berlin

Die Klärung der Herkunft nicht-europäischer Objekte erfordert eine andere Herangehensweise als bei Werken westlicher Herkunft. Ihre Herstellungsbedingungen, Kennzeichnungen und Erwerbsgeschichten unterscheiden sich wesentlich von denen anderer Objektgruppen. Kuratoren, Kunstmarktexperten und Provenienzforscher tauschen sich im Rahmen des Workshops über Forschungsfelder, Akteure und Netzwerke des Handels, sowie über Methodik und Quellenlage der Provenienzfoschung zu ostasiatischer Kunst aus.

Detailliertes Programm unter http://www.kuk.tu-berlin.de/fileadmin/fg309/bilder/Tagungen_u._Veranstaltungen/Workshop_10_2017_Flyer.pdf

Der Workshop des Instituts für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin richtet sich ausschließlich an das Fachpublikum und ist bereits ausgebucht. Eine Teilnahme für Pressevertreterin  und -vertreter zur Berichterstattung ist nach Anmeldung möglich.

Akkreditierung bitte an Dr. Christine Howald:

Programm

Freitag, 13. Oktober 2017

9.30 Uhr: Registrierung

10.00 Uhr: Grußworte und Einführung

  • Christina Haak
    Generaldirektion, Staatliche Museen zu Berlin
  • Bénédicte Savoy
    Technische Universität Berlin
  • Mayen Beckmann
    Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.
  • Leonhard Weidinger
    Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.
  • Christine Howald | Alexander Hofmann
    Technische Universität Berlin | Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin

10.30 Uhr: Prolog | Genius loci 

Klaas Ruitenbeek (Berlin)
Von Dahlem nach Mitte: Zum zukünftigen Umgang mit Erwerbungen aus China in der von Wang Shu zu gestaltenden Galerie „Hofkunst Chinas“ im Humboldt Forum

11.00 Uhr: Pause

11.30 Uhr:
1: Hauptfelder der Provenienzforschung
Moderation: Bénédicte Savoy (Berlin)

  • Christine Howald (Berlin)
    Kolonialer Erwerbungshintergrund: China 1860 und 1900
  • Ilse von zur Mühlen (München)
    NS-Raubgut: Museumserwerbungen chinesischer Kunst aus sogenannten „Judenauktionen“ in Berlin 1935
  • Gilbert Lupfer (Dresden)
    Entzugskontexte in der SBZ und der DDR

13.00 Uhr: Pause

14.30 Uhr:
2: Akteure und Netzwerke des Handels mit Ostasiatika
Moderation: Stephanie Tasch (Berlin)

  • Patrizia Jirka-Schmitz (Köln)
    Der Berliner Markt für Ostasiatika (1900–1933)
  • Gabriele Anderl (Wien)
    Walter und Anton Exner und der Wiener Markt für Ostasiatika (1930–1945)
  • Alexandra von Przychowski (Zürich)
    Eduard von der Heydt und seine Sammlung buddhistischer Skulpturen aus China

16.00 Uhr: Pause

16.30–18.00 Uhr:
3: Gemeinsames Nachdenken: Herausforderungen und Desiderate der Provenienzforschung zu Ostasiatika
Moderation: Christine Howald | Alexander Hofmann (Berlin)

 

Samstag, 14. Oktober 2017

10.00 Uhr:
4: Methodik und Quellenlage. Ausblick und Abschlussdiskussion
Moderation: Laurie Stein (Chicago Berlin)

  • Leonhard Weidinger (Wien)
    Digitale Erfassung und Auswertung von Auktions-, Sammlungs- und Ausstellungskatalogen zu ostasiatischer Kunst
  • Nathalie Neumann (Berlin)
    Ostasiatika in der Sammlung Gurlitt – Eine Spurensuche zwischen Objekten und Akteuren
  • Silke Reuther (Hamburg)
    Gut beraten von Freunden. Die ostasiatische Sammlung von Philipp F. Reemtsma

11.30 Uhr: Pause

12.00–13.00 Uhr
Ausblick und Abschlussdiskussion

  • Laurie Stein (Chicago Berlin)
    Transnationale Perspektiven der Provenienzforschung zu ostasiatischer Kunst
sn

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Christine Howald
TU Berlin
Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne
Tel.: 030 314-25012

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