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TU Berlin

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Eine Hundertjährige, die für Normen sorgt: 100 Jahre DIN

Freitag, 10. November 2017

Medieninformation Nr. 191/2017

Digitalisierung, Nachhaltigkeit sind künftige Herausforderungen / TU Berlin führt Deutsches Normungspanel durch

Es begann 1917 mit einer Norm für Kegelstifte, einem konischen Stift, der als Verbindungselement im Maschinenbau verwendet wird. Aktuell gibt es in Deutschland nahezu 40.000 DIN-Normen. Die berühmteste ist sicherlich immer noch die uns allen bekannte DIN A4 als Papierformat. Aber diese einfachen Normen wurden ergänzt durch immer komplexere Normen, die der höheren Vielschichtigkeit in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft gerecht werden müssen. Denn viele Produkte setzen sich inzwischen aus mehreren tausenden Komponenten zusammen, die nicht mehr von einem Unternehmen, sondern von hunderten von Komponenten- und Systemherstellern in globalen Wertschöpfungsketten hergestellt werden. Dies kann nur gelingen, wenn die Kompatibilität und Interoperabilität durch entsprechende Normen sichergestellt wird.

Die nächste Herausforderung ist die Digitalisierung im Allgemeinen und das Thema Industrie 4.0 im Speziellen, in dem die reale mit der virtuellen Fabrik und den digitalen Produkten durch Normen verbunden und koordiniert werden müssen. Ferner müssen Normen nicht nur den technischen oder ökonomischen Herausforderungen entsprechen, sondern auch dem Umweltschutz und den sozialen Dimensionen der Nachhaltigkeit. Deshalb ist auch eine engere Kooperation der Normung mit der Wissenschaft notwendig geworden. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat das Deutsche Institut für Normung (DIN) im Jahr 2008 mit der TU Berlin einen Kooperationsvertrag geschlossen. Ziel ist die verstärkte Zusammenarbeit in Forschung und Ausbildung. Das Fachgebiet Innovationsökonomie der TU Berlin, geleitet von Prof. Dr. Knut Blind, bietet durch tatkräftige Unterstützung von DIN seit mehr als zehn Jahren Vorlesungen im Bereich Normung an, die durch Gastredner aus der Industrie und anderen interessierten Kreisen, aber auch durch Besuche von Normungssitzungen bei DIN bereichert werden. In der Forschung wurde im Jahre 2012 durch DIN das Deutsche Normungspanel etabliert, das vom TU-Fachgebiet durchgeführt wird und als Quelle zahlreicher Forschungsarbeiten dient.

„Wir sind froh, schon einen Teil der 100 Jahre gemeinsam mit DIN bestritten zu haben und freuen uns auf weitere Jahre der Zusammenarbeit, um die Normung mit gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen sowie interessanten Forschungsarbeiten zu unterstützen. Wir gratulieren!“, so Prof. Dr. Knut Blind.

ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Knut Blind
Technische Universität Berlin
Fakultät Wirtschaft und Management
Leiter Fachgebiet Innovationsökonomie
Tel.: 030 314-76638
www.inno.tu-berlin.de

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