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TU Berlin

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ERC-Grants: Exzellente Berliner Forschung vorgestellt

Dienstag, 18. Juli 2017

Medieninformation Nr. 120/2017

Diskussion über „Wissenschaft in Zeiten des Postfaktischen“ an der TU Berlin am 20. Juli 2017

Allein 92 der begehrten ERC-Grants gingen bislang nach Berlin. Damit konnte der Forschungsstandort nicht nur herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für sich gewinnen, sondern auch von 167 Millionen Euro zusätzlicher Förderung profitieren.  

Rund 7000 ERC-Grants hat das European Research Council (ERC) seit seiner Gründung 2007 bereits vergeben, 1000 davon gingen an deutsche Institutionen, nur England warb mehr ERC-Grants ein. Der Standort Berlin konnte 92 Grantees für sich gewinnen und liegt damit bundesweit an dritter Stelle. Nobelpreisträgerinnen und -preisträger, zahlreiche Auszeichnungen und bahnbrechende Erfindungen sind aus dieser europäischen Förderung bislang hervorgegangen. Damit wird auch das Ziel des ERCs, eine „Champions League“ der europäischen Forschung zu etablieren, deutlich.

Von der Bedeutung, die diese Forschungsförderung für alle wissenschaftlichen Institutionen in Berlin, aber auch für die gesamte Gesellschaft hat, können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 20. Juli 2017, auf einer Veranstaltung überzeugen: Unter dem Titel „High Risk High Gain – Groundbreaking Research in Berlin“ stellen Berliner ERC-Grantees ihre durch den ERC geförderten Projekte im Rahmen einer Pecha-Kucha-Veranstaltung vor.

Dabei werden die wichtigsten Forschungsergebnisse allgemeinverständlich in sechsminütigen Vorträgen zusammengefasst. Vorgestellt werden unter anderem Techniken, um die Grenzen der optischen Mikroskopie in biologischen Geweben zu überwinden, oder Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und der Spieltheorie, die eine komplexe Verteilung von Ressourcen verbessern können.

Im Anschluss an einen Impulsvortrag des Präsidenten der TU Berlin, Professor Dr. Christian Thomsen, diskutieren die drei ERC Grantees Professor Dr. Volker Mehrmann (TU Berlin), Professor Günter M. Ziegler (FU Berlin) und Privatdozentin Dr. Petra Ritter (Charité) mit dem Präsidenten des ERCs Professor Dr. Jean-Pierre Bourguignon über das Thema „Wissenschaft in Zeiten des Postfaktischen – Forschung und Öffentlichkeit“.

Wissensgenerierung ist ein dynamischer Prozess innerhalb einer Gesellschaft, daher braucht Wissenschaft den Austausch mit und die Rückendeckung von der Gesellschaft und der Politik. Wie das gelingen kann, wird ein Thema der Diskussion sein. Ebenso wird es darum gehen, wie die akademische Freiheit der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen erhalten werden kann.

Der ERC fördert exzellente Grundlagenforschung auf europäischer Ebene. Er wurde 2007 unter deutscher Ratspräsidentschaft eingerichtet und ist mit 13 Milliarden Euro Budget der größte Einzelbereich von Horizon 2020, dem EU-Programm für Forschung und Innovation. Innerhalb von drei Förderlinien, dem ERC-Starting Grant, dem ERC-Consolidator Grant oder dem ERC-Advanced Grant, können pro Projekt zwischen einer und 3.5 Millionen Euro an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben werden, die ihre Forschungsarbeit in Europa positionieren. Dabei ist die Richtung der Forschungsthemen frei wählbar. Wichtigstes Auswahlkriterium in dem von internationalen Expertinnen und Experten durchgeführten Gutachterprozess ist die wissenschaftliche Exzellenz der geplanten Projekte.  

Die Veranstaltung ist öffentlich. Die Vorträge finden in englischer Sprache statt, die Podiumsdiskussion in deutscher Sprache.

Zeit:
Donnerstag, 20. Juli 2017, ab 16 Uhr bis zirka 18 Uhr
Ort:
Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Lichthof

Anmeldung für Interessierte:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/veranstaltungen/erc/

Journalistinnen und Journalisten werden gebeten, sich unter anzumelden.

Programm

Folgende ERC-Grantees präsentieren ihre Projekte im Pecha-Kucha-Format:

Prof. Dr. Peter K. Friz, TU Berlin: Geometric aspects in pathwise stochastic analysis
Prof. Dr. Benjamin Judkewitz, Charité: Deep imaging with time-reversed light
Prof. Dr. Janina Kneipp, HU Berlin: Multiphoton processes using plasmonics
Prof. Dr. Toby Walsh, TU Berlin: Allocation Made PracticaL
Prof. Dr. Dr. Hélène Esnault, FU Berlin: Rational Points
Prof. Dr. Volker Mehrmann, TU Berlin: Modeling, Simulation and Control of Multi-Physic Systems
Prof. Günter M. Ziegler, FU Berlin: Structured Discrete Models

Diskussionsrunde:
Wissenschaft in Zeiten des Postfaktischen – Forschung und Öffentlichkeit

Impulsvortrag durch Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin

Es debattieren:
Prof. Dr. Jean-Pierre Bourguignon, Präsident des European Research Councils
Prof. Günter M. Ziegler, FU Berlin
Prof. Dr. Volker Mehrmann, TU Berlin
PD Dr. med. Petra Ritter, Charité – Universitätsmedizin Berlin

Die Veranstaltung wird moderiert von Jan-Martin Wiarda.

kj

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314-23922

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