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TU Berlin

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School of Education feierlich eröffnet

Mittwoch, 25. Januar 2017

Medieninformation Nr. 14/2017

TU Berlin bündelt alle Aktivitäten rund um die Lehrkräftebildung im neu gegründeten Zentralinstitut SETUB

Die TU Berlin hat am 25. Januar 2017 mit einer feierlichen Gründungsveranstaltung die „School of Education TU Berlin“ (SETUB) eröffnet. Das neue Zentralinstitut ist eine fakultätsübergreifende Einrichtung, die die Gemeinsame Kommission für Lehrkräftebildung und das Servicezentrum Lehrkräftebildung ablöst. Als Anlaufstelle für alle Belange des Lehramtsstudiums innerhalb und außerhalb der Universität wird SETUB helfen, die Studierbarkeit, Qualität und Attraktivität des Lehramtsstudiums für angehende Lehrkräfte zu verbessern sowie die Lehrkräftebildung in Forschung und Lehre voranzubringen. Der neu gewählte Institutsrat hat seine Arbeit bereits im aktuell laufenden Wintersemester aufgenommen. Direktor der SETUB ist Prof. Dr. Ulf Schrader, Leiter des Fachgebiets „Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum“ an der TU Berlin.   

Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, zur Lehrkräftebildung in Berlin: „Wir stehen vor einer großen Herausforderung. Bis 2022 müssen jährlich bis zu 2.000 Lehrkräfte neu eingestellt werden. Wir müssen daher dafür sorgen, dass an unseren Universitäten möglichst viele neue Lehrkräfte gut ausgebildet werden. Deshalb ist die ‚School of Education‘ so wichtig. Sie verbessert die Studienbedingungen für die angehenden Lehrkräfte und gibt dem Lehramtsstudium an der TU Berlin einen zentralen Ort. Ich bin mir sicher, dass die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer hier hervorragend ausgebildet werden.“

Prof. Dr. Angela Ittel, Vizepräsidentin für Internationales und Lehrkräftebildung der TU Berlin, zur Eröffnung von SETUB: „Das Einrichten der ‚School of Education‘ an der TU Berlin bedeutet weitaus mehr als das Erfüllen gesetzlicher Verpflichtungen; vielmehr haben wir die Konstituierung für eine intensive Reflektion der Profilbildung der Lehrkräftebildung an der TU Berlin genutzt und sind nun gut aufgestellt, die aktuellen Bedarfe, wie sie beispielsweise bundesweit für das berufliche Lehramt bestehen, zu berücksichtigen und nicht nur unsere Absolventenzahlen in diesem Bereich nachhaltig zu steigern, sondern auch aktuelle Reformen und erforderliche Entwicklungen der modernen Lehrkräftebildung umzusetzen.“

Die Berliner Universitäten sind seit Februar 2014 durch das Lehrkräftebildungsgesetz (LBiG) dazu verpflichtet, die Lehrkräftebildung auch institutionell als fakultätsübergreifende Aufgabe zu verankern.

 
Aktuelle Projekte zur Stärkung der Lehrkräftebildung an der TU Berlin

„Mentoring-Qualifizierungen zum Praxissemester“
Im Wintersemester 2016/2017 ist das Praxissemester für Masterstudierende in lehramtsbezogenen Studiengängen erstmalig gestartet. Hierfür werden an der TU Berlin einmal jährlich Qualifizierungen für Lehrkräfte angeboten, die als Mentorinnen und Mentoren für Studierende im Praxissemester tätig sind. Angeboten werden Qualifizierungen für alle Fächer des Lehramtsstudiums der TU Berlin. Bei der Qualifizierung geht es um folgende Fragen: Was wird den Studierenden in den Uni-Seminaren vermittelt und wie kann dieses von den Mentorinnen und Mentoren im Praxissemester aufgegriffen werden? Was brauchen Studierende in dieser Entwicklungsphase? Wie führt man als Mentorin oder als Mentor produktive Vor- und Nachbesprechungen von Unterricht? Die an der TU Berlin qualifizierten Mentorinnen und Mentoren betreuen derzeit erstmalig Studierenden im Praxissemester an den Berliner Schulen. Weitere Informationen: www.tu-berlin.de/?174700 

„TUB Teaching“
Im September 2015 konnte sich die TU Berlin mit ihrem Projektantrag „TUB Teaching – Innovativer Einstieg, Professions- und Forschungsorientierung im berufsbezogenen Lehramtsstudium“ bei der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundes und der Länder“, gefördert durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, erfolgreich durchsetzen. Von 2016 bis 2019 stehen der TU Berlin hier 1,7 Millionen Euro und zehn wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, um den beiden zentralen Herausforderungen des berufsbezogenen Lehramtsstudiums zu begegnen: Erstens die Erschließung innovativer Einstiege in das Studium von Mangelfächern und zweitens die Verbesserung von Praxis- und Forschungsorientierung im Lehramtsstudium.

Als eine Projektmaßnahme konnte die TU Berlin im Wintersemester 2016/2017 den neuen Masterstudiengang Elektrotechnik/Informationstechnik als Quereinstieg („Q-Master“) starten. Dieser bietet Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen ohne Lehramtsbezug die Möglichkeit, noch zu einem späteren Zeitpunkt ins Lehramtsstudium einzusteigen. Um angehenden Lehrerinnen und Lehrern bereits vor dem Eintritt ins Berufsleben die Möglichkeit zu geben, Theorie und Praxis eng zu verzahnen und erproben zu können, hat die TU Berlin drei Lehr-Lern-Labore nach dem Vorbild der bereits erfolgreichen TU-Schülerlabore eröffnet. In den Laboren können Studierende Lernarrangements für und mit Schülerinnen und Schülern planen sowie durchführen. Weitere Informationen: www.tu-berlin.de/?175897

Lehrkräftebildung an der TU Berlin
Als eine der vier Berliner Universitäten bildet die TU Berlin Studierende in lehramtsbezogenen Studiengängen aus. Derzeit sind rund 1.000 Studierende mit dem Ziel immatrikuliert, nach Abschluss des Studiums an einer Berufsschule, Sekundarschule oder am Gymnasium zu unterrichten. Studieninteressierte mit dem Berufswunsch Lehrerin oder Lehrer können an der TU Berlin aus folgenden acht Fachrichtungen wählen.

  • Lehramt an Beruflichen Schulen: Bautechnik/Bauingenieurtechnik, Elektrotechnik, Ernährung/Lebensmittelwissenschaft, Fahrzeugtechnik, Informationstechnik, Land- und Gartenbauwissenschaft, Medientechnik und Metalltechnik
  • Lehramt an Integrierten Sekundarschulen/Gymnasien: Arbeitslehre (für das Fach Wirtschaft/Arbeit/Technik)

SETUB bietet umfangreiche Informations- und Beratungsangebote für Studieninteressierte an. Weitere Informationen unter: www.tu-berlin.de/?172864

SETUB-Webseite: www.setub.tu-berlin.de

sc

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030 314-23922

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