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TU Berlin

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5000 Professorinnen und Professoren

Mittwoch, 08. Februar 2017

Medieninformation Nr. 25/2017

5000 Professorinnen und Professoren

Von 1907 bis 1912 war Hans Geiger Assistent von Nobelpreisträger Ernest Rutherford in Manchester. Anschließend war er von 1912 bis 1925 als Wissenschaftler für Radioaktivität an der Berliner Physikalisch-Technischen Reichsanstalt tätig – bevor er als Nachfolger von Professor Gustav Hertz an die Technische Hochschule Berlin berufen wurde. Dieses und viele weitere biografische Details des Kernphysikers Hans Geiger sowie von mehr als tausend weiteren bekannten und weniger bekannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an der Vorgängerinstitution der TU Berlin gelehrt haben, sind nun zuverlässig in einer neuen Datenbank zu recherchieren: Im „Catalogus Professorum“, den das  Universitätsarchiv der TU Berlin Ende Januar 2017 veröffentlichte.

Bisher führt die Datenbank „Catalogus Professorum. Professorinnen und Professoren der Technischen Universität Berlin und ihrer Vorgänger“ vor allem die Lehrenden der Bauakademie, der Gewerbeakademie, der Bergakademie und der Technischen Hochschule Berlin auf. Die Letztere bestand bis 1945.

Bisher sind rund 2500 Personen mit ihren biografischen Eckdaten sowie ihrer Lehrtätigkeit einschließlich ihrer universitären Ämter erfasst, darunter bedeutende Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte wie die Physiker Gustav Hertz, Nobelpreisträger von 1925, und Hans Geiger, der gemeinsam mit Walther Müller das Geiger-Müller-Zählrohr erfand, den sogenannten Geigerzähler, der Chemiker Carl Liebermann, der sich mit der Synthese von Farbstoffen befasste oder Hans Poelzig, Vertreter der expressionistischen Architektur und der Neuen Sachlichkeit.

Derzeit wird an der Erweiterung der Daten zur TU Berlin für den Zeitraum von 1945 bis 1970 gearbeitet. Sie werden nach und nach für die Recherche freigeschaltet. Verknüpft mit den Datensätzen sind umfangreiche Listen zu den Dekanen der TH Berlin (1879-1945), zu den Dekanen und Prodekanen der TU Berlin (1946/47 bis heute), zu den Rektoren, später Präsidenten, der TH und der TU (1879 bis heute) sowie auch zu den in der NS-Zeit vertriebenen Angehörigen des Lehrkörpers (1933-1945).

Die Planung und Einrichtung eines Projekts zur Erstellung einer umfassenden Sammelbiografie zu allen Professorinnen und Professoren sowie den Lehrbeauftragten der TU Berlin einschließlich ihrer Vorgänger, einer sogenannten prosopografischen Datenbank, erfolgte bereits im Jahr 2001 und wurde durch die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V. unterstützt. Das damals „Codex Professorum“ genannte Projekt ruhte allerdings nur knapp ein Jahr später, konnte aber im März 2007 im Universitätsarchiv fortgesetzt werden. Heute sind der Aufbau und die Pflege der Datenbank eine Daueraufgabe des Universitätsarchivs der TU Berlin.

Insgesamt sind die Daten zu mehr als 5000 Personen zu recherchieren und aufzubereiten. Etwa 2000 Personen fallen in die Zeit bis 1945, weitere mehr als 3000 in die Zeit danach bis zur Gegenwart. Diese Zahl wächst jährlich durch die Berufung neuer Professorinnen und Professoren weiter an – die Datenbank bleibt daher „work in progress“. Die Datenbank ist öffentlich zugänglich und zu finden unter: https://cp.tu-berlin.de

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Irina Schwab
TU Berlin
Universitätsarchiv
Tel.: 030/314-78570

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