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TU Berlin

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TU Berlin ehrt ihre herausragenden Lehrenden und Studierenden

Montag, 10. Oktober 2016

Medieninformation Nr. 158/2016

Verleihung des Preises für vorbildliche Lehre und des Erwin-Stephan-Preises

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu dem Erstsemestertag am 10. Oktober 2016 werden dieses Jahr an der TU Berlin gleich mehrere Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. So wird im Rahmen der Willkommensfeier der Preis für vorbildliche Lehre von der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. verliehen. Der Preis wird bereits seit sieben Jahren vergeben und soll Innovationen und „Best Practice“-Beispiele guter Lehre an der TU Berlin nach außen und innen deutlich sichtbar machen.

Dieses Jahr kommen die Preisträger aus der Fakultät VI Planen, Bauen Umwelt. Geehrt werden jeweils Teams aus Lehrenden sowie Tutoren und Tutorinnen oder Dozenten und Dozentinnen.

Anke Franz, Frank Vogdt und Lars Wagner (v.l.) vom Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktion
Lupe

Preisträger sind zum einen Prof. Dr.-Ing. Frank Vogdt, Leiter des Fachgebiets Bauphysik und Baukonstruktionen, zusammen mit seinen beiden studentischen Mitarbeitenden, Anke Franz und Lars Wagner, für die Vorlesung und das Tutorium „Allgemeine Grundlagen der Bauphysik“. Gute Lehre, das beinhaltet für den Professor vor allem den Kontakt von Angesicht zu Angesicht mit seinen Studierenden. „Ich bewege mich immer durch den Hörsaal. So  kann ich in den Gesichtern der Studierenden lesen, ob sie mir noch folgen können oder wollen. Nur dann kann ich reagieren und darauf näher eingehen.“ Der unmittelbare Kontakt zu den Studierenden steht auch für Anke Franz und Lars Wagner ganz oben auf der Prioritätenliste: „Am wichtigsten ist es doch, den Stoff nachvollziehbar und klar strukturiert zu vermitteln. Dazu braucht man nicht zwangsweise ein Whiteboard, sondern viel mehr Einfühlungsvermögen für den Wissensstand der Studierenden und eigene Sachkenntnisse“, da sind sich beide Tutoren einig.

Moritz von der Lippe und Ingo Kowarik (v.l.) vom Fachgebiet Ökosystemkunde und Pflanzenökologie
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Prof. Dr. Ingo Kowarik, Fachgebietsleiter Ökosystemkunde und Pflanzenökologie an der Fakultät VI unterrichtet zusammen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Moritz von der Lippe das Modul Naturschutz und beide sind das zweite Preisträger-Team des diesjährigen Preises für vorbildliche Lehre. Der Professor legt großen Wert darauf, die Studierenden immer wieder zu überraschen und zum Mitdenken zu motivieren. „Da kann es schon mal passieren, dass ich in einer Vorlesung alle auffordere einen bestimmten Sachverhalt drei Minuten mit ihren Sitznachbarn zu diskutieren, damit sich wirklich alle beteiligen müssen.“ Die Anregung zum selbstständigen Denken steht auch für Dr. Moritz von der Lippe im Vordergrund der Lehre:  „Natürlich muss man die dem Naturschutz zu Grunde liegenden Gesetze und Fakten kennen. Aber ich lege Wert darauf, den Studierenden zu vermitteln, dass es unterschiedliche Perspektiven und Ansätze gibt, damit sie lernen, eigene Positionen zu entwickeln.“

Preisträgerin Anja Ehrmann möchte schon bald mit der Masterarbeit beginnen
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Auch herausragende Studierende ehrt die TU Berlin am Erstsemestertag mit der Verleihung des Erwin-Stephan-Preises. Der von der „Helene-und-Erwin-Stephan-Stiftung“ verliehene Preis wird seit 1991 an der TU Berlin an Studierende verliehen, die ihr Studium besonders schnell und mit überdurchschnittlichen Noten abschließen. 1500 Euro gibt es für den Bachelor, 2500 Euro für den Master. Preisträgerin und Preisträger 2016 sind Anja Ehrmann (Biotechnologie) und Ashog Kulathasan (Verkehrswesen). Beide haben bereits genaue Vorstellungen, wofür sie das Preisgeld einsetzen möchten.

Die 23-jährige Anja Ehrmann hat ihr Bachelorstudium nach sechs Semestern mit der Note 1,3 abgeschlossen und macht nun ihren Master in Biotechnologie an der TU Berlin. Sie freut sich über die Möglichkeit, mit dem Preisgeld im kommenden Sommer eine spezielle Summerschool in Cambridge, England, zu besuchen. Themen sind die synthetische Biologie, Systembiologie und Bioinformatik. „Ich bin überzeugt, dass in diesen Bereichen der Biotechnologie enorme Entwicklungen zu erwarten sind.“

Der 26-jährige Ashog Kulathasan schloss sein Bachelorstudium des Verkehrswesens nach sieben Semestern mit der Note 1,4 ab. Das Studium diente ihm sozusagen als Sprungbrett zu seinem eigentlichen Kindheitstraum: Luft- und Raumfahrtingenieur. Seine Masterarbeit in diesem Studiengang schreibt der TU-Student im kommenden Jahr im Bereich der Strömungskontrolle an der Universität Arizona, USA. „Da kommt mir der Erwin-Stephan-Preis gerade recht, um meine Lebenshaltungskosten in Amerika zu bestreiten.“

kj

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
Tel.: 030 314-23922

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