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TU Berlin

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Ein Promenadenring für Spandau

Mittwoch, 12. März 2014

Medieninformation Nr. 45/2014

TU-Studierende gewinnen diesjährigen Schinkelpreis

Für ihren Entwurf zu einem Promenadenring an den Ufern von Havel und Spree in Spandau wurden die TU-Studierenden Henning Holk, Julia Müller, Philipp Rösner und Janina Thieme mit dem Schinkelpreis in der Fachsparte Landschaftsarchitektur ausgezeichnet.

Vergeben wird dieser mit 2.500 Euro dotierte Preis jedes Jahr vom Berliner Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV). Bei der Preisverleihung, die am 12. März in der Universitätsbibliothek der TU Berlin stattfand, wurde ein Schinkelpreis und weitere 15 Sonder- und Anerkennungspreise vergeben. Mit insgesamt sieben Auszeichnungen waren Teams aus der TU Berlin beziehungsweise mit TU-Beteiligung sehr erfolgreich.

Aufgabe beim diesjährigen Wettbewerb war es, aus gesamtstädtischer Perspektive die Eigenständigkeit und die Erkennbarkeit des Stadtkerns von Spandau zu stärken.

Der „Promenadenring“ von Henning Holk, Julia Müller, Philipp Rösner und Janina Thieme führt von der Altstadt Spandau entlang der Havel und Spree vorbei an der Zitadelle und weiter über die Halbinsel Sophienwerder an die Spreemündung. Neben einem durchgängig asphaltierten Band wechseln sich ortsspezifische Materialien ab und betonen einzelne Abschnitte. Die Jury lobte den Entwurf für seine souveräne Übersetzung konzeptioneller Ideen in räumliche Situationen, inklusive deren Detaillierung bis auf die Materialebene der Uferwege. Durch Brückenschläge über Havel und Spree verbinde der Entwurf die unterschiedlichen Freiräume am Wasser, schaffe Blickbeziehungen zwischen den Wegabschnitten, die die Bedeutung des Zusammenflusses als Ursprung Spandaus und Zentrums künftiger Entwicklung betonen. Als besondere Anerkennung erhält das Team von der TU Berlin dafür auch das ebenfalls mit 2.500 Euro dotierte Italien-Reisestipendium der Hans-Pysall-Stiftung.

Weiterhin wurden folgende Teams von der TU Berlin oder mit Beteiligung TU-Studierender in verschiedenen Sparten ausgezeichnet:

Kooperation Architektur und Denkmalpflege

In der Fachsparte Architektur wurden insgesamt drei Entwürfe prämiert, die mit Neubauten und Umbauten der Bestandsgebäude auf dem Gelände der ehemaligen Reiterstaffel einen Kulturcampus entwickeln. Für ihren Entwurf erhalten Svenja Krist (TU Berlin) und Kevin Karancs (berufstätig) den vom Verband Restaurator im Handwerk gestifteten Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro.

Nathalie Minck, Till Kretschmar und Seyhan Özgen von der TU Berlin haben einen „Tiefhof“ entworfen. Dabei befinden sich große Teile des Gebäudes im Untergeschoss. Somit erscheint dieses trotz seiner Größe gegenüber den Bestandsgebäuden angenehm zurückhaltend. Dafür erhält das Team sowohl den von der Metallbau Windeck GmbH gestifteten Sonderpreis und einen Anerkennungspreis jeweils in Höhe von 1.000 Euro.

Landschaftsarchitektur

Lucas Hövelmann, Richard Roßner und Lars Schöberl erhielten einen Anerkennungspreis und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Sie heben in ihrem Entwurf unter anderem die Verbindungswege in der Altstadt durch einen markanten Bodenbelag besonders hervor. Ihr Vorschlag, die Charlottenbrücke für den Durchgangsverkehr zu schließen, würde die Verbindung zwischen Lindenufer und Stresow für Fußgänger und Radfahrer attraktiver machen.

Konstruktiver Ingenieurbau mit Kooperation Architektur und Landschaftsarchitektur

In dieser Kategorie wurden drei Teams von der TU Berlin geehrt.

Für ihren Entwurf zu einer Hängebrücke wurden Matthias Jedamzik, Marcus Else, Orhan Hevenk und Christian Schröttle mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde vom Förderverein des Verbandes Beratender Ingenieure VBI gestiftet.

Eine weitere Hängebrücke wurde von Juliane Schlosser, Matthias Peltz, Kai Petzold und Eva Roll entworfen. Sie werden für ihren Vorschlag mit einem Anerkennungspreis und einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro ausgezeichnet.

Der von der Baukammer Berlin gestiftete Sonderpreis in Höhe 1.000 Euro geht an einen Brückenentwurf von Niklas Kolb, Marie Dörbaum, Saqib Hashim Aziz und Birger Steffe, vier Studierende der TU Berlin und der UdK Berlin.


Die prämierten Entwürfe sind bis zum 11. April 2014 zu sehen in der Universitätsbibliothek der TU Berlin (Volkswagen-Haus), Fasanenstr. 88, 10623 Berlin. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9‒22 Uhr, Samstag 10‒18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Jörg Brause
Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 / 24532-125

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