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TU Berlin

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Vom religiösen Vorurteil zum säkularen Ressentiment

Montag, 23. August 2010

Medieninformation Nr. 240/2010

Sommeruniversität gegen Antisemitismus und Exkursion zu entlegenen Orten der Erinnerung

Für die Sommeruniversität gegen Antisemitismus vom 9. bis 11. September und die anschließende Exkursion am 12. September 2010 unter anderem zur Gedenkstätte Wöbbelin sind jeweils noch einige Plätze frei. Eine Anmeldung ist noch bis 3. September 2010 möglich bei: Christine Brückner, TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung, Tel.: 030/314-23904, Fax: -21136, E-Mail:

Sommeruniversität

Die fünfte Sommeruniversität gegen Antisemitismus wendet sich an Multiplikatoren der politischen Bildung wie Lehrerinnen und Lehrer sowie und Journalistinnen und Journalisten, an Mandats-und Funktionsträger von Parteien und Gewerkschaften, an Studierende, Ausbilder und Vermittler und die interessierte Öffentlichkeit. Ziel ist die Vermittlung der notwendigen Kompetenz, antisemitischen Ressentiments mit Argumenten entgegenzutreten. Formen der Judenfeindschaft, ihre Präsenz im Alltagsdiskurs, in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Freizeit stehen unter dem Thema "Vom religiösen Vorurteil zum säkularen Ressentiment" im Mittelpunkt der Sommeruniversität. Diese will Fakten sowie argumentative und diskursive Formen der Abwehr vermitteln.

Die Sommeruniversität findet vom 9. bis 11. September 2010 in den neuen Ausstellungs- und Vortragsräumen des Dokumentationszentrums "Topographie des Terrors", Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin statt. Das detaillierte Programm kann unter http://zfa.kgw.tu-berlin.de/sommeruniversitaet_2010.pdf eingesehen werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro (Studierende 30 Euro). Die Anrechnung als Bildungsurlaub ist möglich, die Teilnahme kann zertifiziert werden. Anreise und Unterkunft der Teilnehmer erfolgen auf eigene Kosten. Eine Anmeldung ist noch bis zum 3. September 2010 möglich.

Die Sommeruniversität findet mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung und des Bündnisses für Demokratie und Toleranz statt.

Exkursion

Im Anschluss an die Sommeruniversität besteht die Möglichkeit, an einer eintägigen Exkursion teilzunehmen (am 12. September 2010, beschränkte Teilnehmerzahl). Sie führt zum Museum des Todesmarsches im Belower Wald, zur Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin und zur Gedenkstätte Gardelegen.

Im Belower Wald bei Wittstock kampierten im April 1945 mehr als 16 000 Häftlinge des KZ Sachsenhausen, die von der SS auf Todesmärsche getrieben wurden. Inschriften in den Bäumen zeugen noch immer vom Geschehen.

Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin (Landkreis Ludwigslust/Mecklenburg) vereinigen wie kaum anderswo Widersprüche deutscher Geschichte. Seit 1965 besteht in Wöbbelin eine Gedenkstätte für das ehemalige Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme, das nur zehn Wochen existierte und in dem von ca. 5000 Häftlingen mehr als 1000 umkamen.

Im April 1945 wurde Gardelegen (Sachsen-Anhalt) zum Endpunkt der Todesmärsche aus den Lagern im Südharz, dem KZ Neuengamme und dem KZ Hannover-Stöcken. 1016 KZ-Häftlinge wurden am 13. April 1945 in einer Feldscheune bei lebendigem Leibe verbrannt. Einen Tag später besetzten US-amerikanische Truppen die Stadt. Zu den ersten Maßnahmen gehörte die würdige Bestattung der Opfer des Massakers.

Der Preis von 35 Euro beinhaltet die Busfahrt, Eintritt und Führungen. Abfahrt ist 9.00 Uhr an der TU Berlin, Rückkehr ca. 20.00 Uhr am gleichen Ort.

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Weitere Informationen und Anmeldung:

Christine Brückner
TU Berlin
Zentrum für Antisemitismusforschung
Tel.: 030/314-23904
Fax: -21136

www.tu-berlin.de/~zfa

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