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TU Berlin

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Vermischtes

Zukunft der Energie

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Katalysator für neue Ideen

Heute ist die Frage nach der Zukunft der Städte auch eine an die menschliche Intelligenz. Soziale Differenzierung, Klimawandel und Ressourcenknappheit sind Herausforderungen, die allein keine einzelne Wissenschaftsfachrichtung lösen kann. Sind rein technokratische oder marktförmige Lösungen überhaupt wünschenswert? Die Lösung komplexer Probleme bedarf kooperativer und interdisziplinärer Strukturen. Am 25. und 26. November 2010 gestalteten das „Innovationszentrum Gestaltung von Lebensräumen“ (IGL) und das „Innovationszentrum Energie“ (IZE) der TU Berlin „Creative Space“, eine Veranstaltung, die interdisziplinäre Forschungsvorhaben an der Schnittstelle beider Zentren identifizieren und weiterentwickeln und die als Katalysator für neue Ideen dienen sollte. Vertreterinnen und Vertreter von rund 30 TU-Fachgebieten trafen sich im Messel-Bau auf dem EUREF-Gelände am Gasometer Schöneberg, selbst ein gelungenes Beispiel für die Umwandlung einer alten Industrieanlage in einen Ort des Denkens und der Innovation. Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen diskutierten mögliche Lösungen für die Problemsituation „Leben in der Stadt 2050“. Nach Vorträgen zur nationalen und globalen Stadtentwicklung wurden in Kleingruppen Zukunftsmodelle und erste Lösungsvorschläge für die im Fokus stehenden Metropolen wie Berlin, Lagos und Los Angeles aufgerissen. Zukunftslösungen, so stellte sich heraus, müssten stärker an menschlichen Werten orientiert werden, da die Menschen als Objekt und Subjekt des Wandels von ausschlaggebender Bedeutung seien. Eine oft unterschätzte Herausforderung für die Teilnehmenden der unterschiedlichsten Fachrichtungen bestand darin, verständlich miteinander zu kommunizieren. So musste der beliebte Spezialistenjargon einer klaren Sprache weichen, um Experten anderer Fachgebiete an den Gedanken teilhaben zu lassen und so interdisziplinäre Arbeit zu ermöglichen. In den beiden Projektvorhaben „Stadtwerke als kommunaler Versorger“ und „Berlin 2050“ soll dies nun weiterverfolgt werden.

Hans Christian Förster / Quelle: "TU intern", 12/2010

Das Thema des Wissenschaftsjahres 2011 wird die „Forschung für unsere Gesundheit“ sein. Eins der wesentlichen Ziele des Bundesbildungsministeriums für dieses Jahr ist der schnellere Ergebnisfluss von der Forschung in die klinische Anwendung, so Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
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