direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Bücher, Kunst & Termine

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Vermessung der Erde

Zum 100-jährigen Jubiläum der Deutschen Photogrammetrie-Gesellschaft im Oktober 2009 hielt ihr Ehrenpräsident, der ehemalige TU-Professor Dr. Jörg Albertz, den Festvortrag „Zukunft mit Tradition“ über Entwicklung und Geschichte dieser Gesellschaft, die sich der Vermessung und bildhaften Darstellung der Erde widmet. Im August 2010 erschien auf dieser Grundlage eine ausführliche, rund 150-seitige Broschüre mit vielen Bildern und weiteren Ausführungen zum Thema. Diese zusammenfassende Darstellung über das Voranschreiten der Wissenschaft von der Fernerkundung in Deutschland ist fast zu lesen wie ein Vermächtnis. Jörg Albertz, dem auch das Team der Pressestelle viele interessante Berichte und Aktionen verdankt, starb am 28. Oktober 2010 im 74. Lebensjahr. Die TU Berlin trauert um ihn.

Jörg Albertz: 100 Jahre Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation 1909–2009,
Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e. V., 2010, ISBN 978-3-00-031038-6

Populäre Religion

Lupe

In seinem jüngst erschienenen Buch „Populäre Religion“ beleuchtet TU-Soziologieprofessor Hubert Knoblauch die Hintergründe der Auflösung der alten Grenzen der Religion insbesondere in den westlichen Zivilgesellschaften. Knoblauch beobachtet seit Jahren einen Wandel von der institutionell gebundenen Religiosität hin zu einer individuellen Form der Spiritualität. Dabei handele es sich um eine Sinnsuche und ein Bedürfnis nach übergeordneter Lebenshilfe im Universum und im Selbst des Einzelnen. Sie komponiert dabei die Elemente der verschiedensten religiösen, esoterischen und alternativ-medizinischen Strömungen aus aller Welt neu und stellt damit eine neue Art subjektivierter und individualisierter Religion dar. Der Soziologe Hubert Knoblauch stützt sich auf die Ergebnisse von Psychologen, Medizinern, Theologen und vielen anderen Wissenschaftskolleginnen und -kollegen sowie auf eigene empirische Forschung, die dem Phänomen das soziologische Fundament hinzufügen.

Hubert Knoblauch, Populäre Religion. Auf dem Weg in eine spirituelle Gesellschaft,
Campus Verlag, Frankfurt, 2009,
ISBN 978-3-593-38883-0

Hilfe für Bodh Gaya

Lupe

Auf einer Indienreise kam Simon Hofmann, Student der Kultur & Technik an der TU Berlin die Idee: Er besuchte eine Schule, die sich um Straßen- und Waisenkinder kümmert, und wollte helfen, ihnen eine Chance zu geben. Wieder daheim, gründete er zusammen mit einer Grundschullehrerin den Verein „Bildung für Bodh Gaya e. V.“, um die Schule finanziell zu unterstützen. Für das erste Projekt hat er zwölf Nachwuchsfotografen gewonnen, die in einem Kalender für 2011 ihren Blick auf die Welt in zwölf kontroversen Fotografien zeigen. Der Titel „Generation Crisis“ verweist darauf, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler sich ihrer Zeit auf subtile Weise nähern wollen - ohne die plakative Bildsprache, die heute die Fotos von Krieg, Terror, Umweltkatastrophen und Finanzkrisen dominiert und die Ausdruck dieser Krisenzeiten sei. Der Kalender kann über die Website des Projekts bestellt werden oder ist in der Kiepert-Unibox in der TU-Zentralbibliothek im Volkswagenhaus erhältlich. Der Erlös sowie Spenden sollen dem Projekt zugutekommen.

http://de.betterplace.org/groups/generationcrisis

Herrscher und Heiland

Der emeritierte TU-Professor Werner Dahlheim, einer der bedeutenden deutschen Historiker, hat eine meisterhafte Biografie des römischen Kaisers Augustus geschrieben und ein faszinierendes Bild jener Epoche entworfen. Das Bild dieses Kaisers, Adoptivsohn Caesars, damals noch Octavian genannt, ist bis heute blass geblieben. Erst 44 vor Christus, nach Cäsars Ermordung, betritt er die politische Weltbühne. Als Kaiser Augustus symbolisierte er, „was die Länder vom Euphrat bis zur Themse nie erlebt hatten: eine mehr als 200 Jahre währende Periode des Friedens“. Durch Dahlheims bildhafte Sprache liest sich die Biografie wie ein Roman. Die teilweise bisher unbekannten Illustrationen ergänzen den Text in bester Weise.

Werner Dahlheim: Augustus: Aufrührer – Herrscher – Heiland, C. H. Beck, München 2010, ISBN: 978-3-406-60593-2

Ein Leben kopfüber

Lupe

Franz Fink ist Fahrstuhlführer im Berliner Fernsehturm und die Hauptfigur in dem ersten Comic der TU-Alumna Katharina Greve mit dem Titel „Ein Mann geht an die Decke“. Es ist die bezaubernd gezeichnete Geschichte eines Mannes, dem der Alltag, die Arbeit und die eigene Frau jeden Tag ein wenig mehr zusetzen, der im Schacht des Fernsehturms nach unten läuft und in eine Welt stürzt, in der die Menschen kopfüber leben und die Schwerkraft überwunden ist.

Katharina Greve: Ein Mann geht an die Decke, Die Biblyothek, edition moritate 2009, 48 Seiten, ISBN: 978-398104806-3

Quelle: "TU intern", 12/2010

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Piwik für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.