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Vom Hörsaal ans Mischpult

Martin Haase gewinnt Professorennacht in Berlin

Von Beruf ist Martin Haase Jurist. Von seinen Studierenden ließ er sich zum Auftritt am Plattenteller überreden – und zu einem Trompetensolo
Lupe

„Ein guter DJ und ein guter Dozent haben viel gemeinsam“, davon ist Dr. Martin Haase überzeugt: „Sie müssen ein Publikum bei der Stange halten.“ Der Hochschuldozent an der Fakultät für Wirtschaft und Management der TU Berlin konnte im November 2016 gleich zwei ganz unterschiedliche Preise gewinnen.

Zum einen erhielt Martin Haase den Wissenschaftspreis 2016 der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) für seine Dissertation „Datenschutzrechtliche Fragen des Personenbezugs. Eine Untersuchung des sachlichen Anwendungsbereiches des deutschen Datenschutzrechts und seiner europarechtlichen Bezüge“. „Letztlich habe ich mich damit beschäftigt, zu untersuchen, wann das Datenschutzrecht überhaupt anwendbar ist, welche Daten und Informationen überhaupt schützenswert sind und welche eben nicht.“ Seit Oktober 2014 ist der Volljurist Martin Haase an der TU Berlin: „Wissen zu vermitteln, die Zusammenarbeit mit den Studierenden und die lebhaften Diskussionen sowie der Austausch in interdisziplinären Bereichen haben mir schon immer viel Freude gemacht“, so der frischgebackene Vater eines Sohnes.

Zum zweiten erhielt er einen Preis,   der aus diesem Ansatz resultierte. Letzterer beruht offenbar auf Gegenseitigkeit: Immerhin haben seine Studierenden ihn als Kandidaten für die Professorennacht 2016 vorgeschlagen – einen DJ-Wettbewerb, bei dem Professoren unterschiedlicher Hochschulen eingeladen werden, einen Abend lang gegeneinander anzutreten. Die Lautstärke des Applauses bestimmt den Gewinner. „Die TU-Studierenden waren einfach großartig – die haben Plakate geschwenkt und ,Haase, Haase‘ geschrien – wann erlebt man das schon mal?“, so der Hochschuldozent, der einen ungeheuren Spaß an der Veranstaltung hatte, die er als Sieger verließ. Sein Trumpf war nicht zuletzt die Live-Begleitung eines Stückes auf der Trompete. „Mein drei Wochen alter Sohn mochte es überhaupt nicht, wenn ich zu Hause geübt habe – daher hatte ich etwas Sorge, ob das klappt …“ Es klappte – am Ende ließ er sich sogar zum „Stage Diving“ überreden.

Katharina Jung, "TU intern" 16. Dezember 2016

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