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TU Berlin

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Menschen

Das Hölzle-Modell

Montag, 19. April 2010

Was Unternehmen brauchen, um innovativ zu sein

Katharina Hölzle
Lupe

Innovation ist ein Schlüsselwort im globalisierten Zeitalter. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen immerzu neuartige Produkte auf den Markt bringen. Aber wie entstehen Innovationen? Wie können Unternehmen Innovationen organisieren? Was müssen Firmen zum einen tun, damit ihre Mitarbeiter neue Ideen hervorbringen, und zum anderen, damit aus diesen Ideen Produkte und Dienstleistungen werden, die letztendlich gewinnbringend umgesetzt werden können?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Katharina Hölzle, die als Juniorprofessorin auf die Professur "Innovationsmanagement, Führungs- und Organisationsmodelle der Innovation" berufen worden ist. Gestiftet wird die Professur von den Deutsche Telekom Laboratories.

Ihr Forschungsschwerpunkt ist das Thema "Organisation der Innovation". Dabei wolle sie untersuchen, welche Strukturen ein Unternehmen braucht, damit Ideen und Anregungen auch von außerhalb so aufgegriffen und umgesetzt werden, dass es langfristig erfolgreich am Markt bestehen kann, erklärt Katharina Hölzle, die an der Universität Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen studierte, an der TU Berlin 2008 promovierte und als Beraterin im strategischen Innovations- und Projektmanagement vielfältige berufliche Erfahrungen sammelte.

Katharina Hölzle betritt mit ihren Arbeiten zur "Organisation der Innovation" wissenschaftliches Neuland, denn bislang hat sich die Forschung in Deutschland dieses Themas kaum angenommen. "Am Beispiel der Deutsche Telekom Laboratories will ich untersuchen, wie es gelingen kann, die vielen Ideen, die dort generiert werden, im Gesamtunternehmen Deutsche Telekom erfolgreich umzusetzen", so Hölzle. Dafür sei es unabdingbar, zu wissen, welche Barrieren überwunden, wie eine innovationsaffine Organisationsstruktur im Unternehmen geschaffen und wie die Mitarbeiter motiviert werden müssten, damit die Ideen ihren Weg aus den Laboren heraus finden. "Wissen darüber ist praktisch nicht vorhanden", sagt die 36-jährige Wissenschaftlerin.

Neben der Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen für innovatives Agieren ist ihr langfristiges Forschungsziel darüber hinaus, ein wissenschaftlich fundiertes Modell für innovative Organisationsformen zu entwickeln – "sozusagen ein Hölzle-Modell", sagt sie und lacht.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 4/2010

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