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Verstärkung für die T-Labs-Forschung

Montag, 25. Januar 2010

Neu berufen: Axel Küpper, Tansu Alpcan und Alexander Raake

In den Deutsche Telekom Laboratories, dem zentralen Forschungs-und-Entwicklungs-Institut der Deutschen Telekom an der TU Berlin, haben drei weitere Professoren ihre Arbeit aufgenommen.

Axel Küpper
Axel Küpper übernimmt das Fachgebiet "Service-centric Networking"
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Dr. Axel Küpper wurde als ordentlicher Professor und Dr. Tansu Alpcan sowie Dr. Alexander Raake wurden als Juniorprofessoren berufen. Alle drei Professuren sind an der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin angesiedelt. Professor Dr. Axel Küpper übernimmt in den Deutsche Telekom Laboratories den Bereich "Service-centric Networking" und leitet an der TU Berlin das gleichnamige Fachgebiet. Sein Ziel ist es, neue Methoden, Technologien und Plattformen für die Bereitstellung, den Betrieb und die Vernetzung zukünftiger Dienste in einem weltumspannenden und allgegenwärtigen Internet und in anderen Kommunikationsnetzen (zum Beispiel Ad-hoc-Netzen) zu erforschen. Axel Küppers Arbeiten werden sich darauf richten, neue Anwendungsszenarien für eine dienstorientierte Vernetzung zu erschließen und verschiedene Dienstkonzepte wie "Cloud Computing" oder "Location-based Services" weiterzuentwickeln. Ferner sollen zugehörige Dienstplattformen und ihre Funktionen bedarfsgerecht integriert und evaluiert werden, um so Erkenntnisse über ihre praktische Anwendung zu gewinnen. "Dabei werden wir in unseren Forschungen sowohl nutzer- als auch netzzentrische Dienstkonzepte im Blick haben und beide Ansätze gegenüberstellen", betont Axel Küpper.

Er studierte Informatik und Wirtschaftswissenschaften an der RWTH Aachen, an der er 2001 auch promovierte. Seine Habilitation erfolgte im Jahr 2006 zum Thema "Location-based Services" an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Tansu Alpcan
Tansu Alpcan übernimmt das Fachgebiet "Autonome Sicherheit"
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Prof. Dr. Tansu Alpcan wurde auf das Fachgebiet "Autonome Sicherheit" berufen. Er entwickelt mathematische Modelle, die den Prozess der Sicherheitsentscheidungen mit dem Ziel, IT-Netzwerke effektiver vor Angriffen zu schützen, auf gesicherte Erkenntnisse stellen. "Noch werden viele Entscheidungen darüber intuitiv getroffen und beruhen nicht auf verifizierbarem Wissen", erklärt Tansu Alpcan. Dabei sollen nicht nur die Entscheidungsprozesse hinsichtlich der Netzwerksicherheit, die in den Händen eines Unternehmens liegen, optimiert und formalisiert werden, sondern auch die, die die IT-Systeme zunehmend automatisch treffen sollen.

Tansu Alpcan studierte Elektrotechnik an der Bogazici-Universität in Istanbul und wechselte für seine Promotion an die University of Illinois at Urbana-Champaign (USA). Er ist Autor von mehr als 70 wissenschaftlichen Artikeln und Inhaber verschiedener Preise auf dem Gebiet der Informatik. Seit 1998 ist er Mitglied im Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), dem Weltverband für Elektrotechnik und Informatik.

Alexander Raake
Alexander Raake übernimmt das Fachgebiet "Bewertung von IP-basierten Anwendungen"
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Der Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Alexander Raake ist die Sprach-, Audio- und Bildqualität moderner Telekommunikationssysteme wie der Internet-Telefonie oder des Internet-Fernsehens. Ziel ist es, für den Nutzer gebrauchstaugliche Multimediadienste zu entwerfen, die vor allem seinen qualitativen Erwartungen entsprechen. Dies aber ist nur durch Grundlagenforschung möglich, wie sie Raake in seinem Fachgebiet "Bewertung von IP-basierten Anwendungen" betreibt. "Es geht bei meinen Forschungen darum, Methoden zu entwickeln, mit denen die Qualität der Multimediaübertragung aus Benutzersicht gemessen wird", erklärt Alexander Raake. "Der Nutzer wird hinsichtlich seiner Wahrnehmung, Qualitätsbeurteilung und seiner daraus resultierenden Akzeptanz gegenüber Diensten betrachtet."

Alexander Raake studierte Elektrotechnik an der RWTH Aachen und der ENST Télécom, Paris. Er promovierte an der Ruhr-Universität in Bochum und arbeitete am LIMSI-CNRS in Orsay (Frankreich). Seine Forschungen bringt er seit zehn Jahren in der International Telecommunication Union (ITU-T) in die internationale Standardisierung ein. Er ist unter anderem Inhaber des Literaturpreises der Informationstechnischen Gesellschaft des VDE.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 1/2010

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