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Neu berufen an die TU Berlin

Donnerstag, 16. Juli 2009

Wie technischer Fortschritt die Kunst verändert

Magdalena Bushart erforscht die Geschichte künstlerischer Techniken

Magdalena Bushart
Magdalena Bushart
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Als Professorin für Kunstgeschichte an einer technischen Universität wie der TU Berlin will sie sich künftig verstärkt der Geschichte künstlerischer Techniken und deren Auswirkungen auf die Kunst widmen, erzählt Magdalena Bushart, die am Institut für Geschichte und Kunstgeschichte lehrt. "Es ist kaum erforscht", sagt Bushart, "wie sich durch die Einführung neuer künstlerischer Techniken die künstlerische Produktion, die künstlerischen Motive und die Ikonografie verändern und wie im Gegenzug wiederum diese neuen Techniken bereits vorhandene Techniken beeinflussen."

Diese Untersuchungen wird Bushart an drei zeitlichen Schnittstellen vornehmen: an der Einführung der Druckgrafik im 15./16. Jahrhundert, an der Bedeutung der Ölskizze im 17./18. Jahrhundert und an der Entdeckung der Fotografie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. "Was bedeutet zum Beispiel die Erfindung der Fotografie für die Malerei, wenn Maler nun nach fotografischen Vorlagen arbeiten und Fotografen mit ihren Bildern Gemälde zu imitieren suchen?", fragt Bushart.

In ihrer Berufung an die TU Berlin sieht Magdalena Bushart die Chance und Herausforderung, innerhalb ihres Fachgebietes, der Kunstgeschichte, völlig neue Fragen zu stellen. Ihr bisheriger Forschungsfokus lag auf der Malerei der frühen Neuzeit und den Bildkünsten im 20. Jahrhundert.

In diese Verlagerung ihrer Forschungsschwerpunkte reiht sich auch ihre Beschäftigung mit der Frage ein, wie Bilder bei der Vermittlung von Wissen funktionieren. Dabei wird sie das Verhältnis der "Ars memorativa" zu den Bildkünsten untersuchen. Magdalena Bushart studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Theaterwissenschaft an der FU Berlin, in Wien und London, promovierte an der FU Berlin und habilitierte sich an der TU München. Vor ihrer Berufung an die TU Berlin war sie Professorin am Kunsthistorischen Institut der Universität Stuttgart. 

Auf dem langen Weg zu nachhaltigem Konsum

Ulf Schrader forscht zu Konsum, Verbraucherpolitik und Wirtschaftsethik

Ulf Schrader
Ulf Schrader
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Sein Leitprinzip ist Nachhaltigkeit, und ihr widmet er seine Forschung. Ulf Schrader forscht zu den Themen nachhaltiger Konsum, Verbraucherpolitik, Wirtschaftsethik, nachhaltiges Marketing und Innovationsmanagement. "Es geht mir darum, ökonomisch, ökologisch und sozial zukunftsfähige Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu analysieren", sagt der neu berufene Professor für das Fachgebiet Arbeitslehre: Wirtschaft/Haushalt am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin. Lehrveranstaltungen wie Konsumökologie und Verbraucherpolitik sind hochaktuell, aber bundesweit selten. Gleiches gilt für die Arbeitslehre-typische Verknüpfung von Theorie mit praktischer Ausbildung. So gehören auch eine Lehrküche und eine Textilwerkstatt zum Fachgebiet.

Eines seiner jüngsten Forschungsprojekte steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber spätestens 2011 sollen Erkenntnisse vorliegen, wie durch das Einbeziehen von Konsumenten in nachhaltige Innovationen ein nachhaltiger Konsum gefördert werden kann. Durchgeführt wird die Untersuchung am Beispiel der Passivhäuser. Das Vorhaben ist Teil des Projektes "NaNu!", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird und an dem Kollegen der TU München und aus Finnland beteiligt sind. Ziel ist es, unternehmerische Innovationsprozesse unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln, aber auch Empfehlungen zu erarbeiten, wie Nutzerinnen und Nutzer produktiv in die Entwicklung und Vermarktung von nachhaltigen Produkten einbezogen werden können. Ulf Schrader studierte Wirtschaftswissenschaften, Politologie und Soziologie in Göttingen, Dublin und Hannover. An der Leibniz-Universität in Hannover promovierte er und habilitierte sich. Er war maßgeblich beteiligt an der Etablierung des in der deutschsprachigen Betriebswirtschaftslehre führenden Zeitschriftenrankings "VHB-JOUQUAL".

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 7/2009

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