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TU Berlin

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Menschen

Der Energiesparer

Dienstag, 07. April 2009

Wolfgang Heinrich ist Professor für Höchstfrequenztechnologien

Energie minimieren - Wirkung erhöhen: Wolfgang Heinrich
Energie minimieren - Wirkung erhöhen: Wolfgang Heinrich
Lupe

Für Wolfgang Heinrich ist seine Berufung als Professor an die TU Berlin schon so etwas wie das i-Tüpfelchen auf einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), an dem er die Abteilung Mikrowellentechnik leitet. Wolfgang Heinrich hat bereits seit 2003 als Privatdozent an der TU Berlin gelehrt und ist neben Professor Günther Tränkle nun der zweite Wissenschaftler vom FBH, der eine solche Doppelprofessur innehat. Am TU-Institut für Hochfrequenztechnik und Halbleitersystemtechnologien leitet Heinrich nun das Fachgebiet Höchstfrequenztechnologien. Wolfgang Heinrich, der an der Technischen Hochschule Darmstadt Nachrichtentechnik studierte, beschäftigt sich mit spezifischen Technologien und Werkzeugen, die zur Entwicklung von Mikrowellenschaltungen und -modulen benötigt werden. Schwerpunkte seiner Forschungen sind unter anderem Entwurfsverfahren. "Eine große Herausforderung in den vergangenen Jahren bestand darin, Oszillatorschaltungen mit geringem Phasenrauschen zu entwickeln, das heißt, die Frequenz der Schwingungen wenig schwanken, also wenig rauschen zu lassen. Uns ist es gelungen, solche Oszillatoren auf einem Chip zu integrieren und sie trotzdem stabil arbeiten zu lassen", so Heinrich.

Ein Forschungsthema, das heute besonders im Fokus steht, sind effiziente Leistungsverstärker für die Basisstationen in der Mobilfunkkommunikation. Wolfgang Heinrich erklärt: "In den Mobilfunk- und drahtlosen Netzen sorgen die Basisstationen dafür, dass das Netz funktioniert. Diese Basisstationen sind allerdings regelrechte Energiefresser. Nur zwei bis drei Prozent der hineingesteckten elektrischen Energie kommen als Funkwelle heraus." Ziel müsse es daher sein, die für die Basisstationen aufgewandte Energie zu minimieren. Heinrich: "Da kann man gut und gern die Leistung eines Kraftwerkes einsparen." Er und seine Kollegen forschen deshalb an einem neuen Verstärkerkonzept. Es soll den Wirkungsgrad deutlich erhöhen.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 4/2009

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