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TU Berlin

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Lehre & Studium

Gold für ein innovatives Wasserreinigungssystem

Ausgelassene Stimmung beim Gewinner-Team nach der Preisverleihung
Lupe

Rund 30 Studierendenteams aus der ganzen Welt haben sich Anfang November in San Francisco getroffen, um beim Biomod Jamboree 2017 ihre Projektideen vorzustellen. Dabei konnte das Team der TU Berlin, das in dem Arbeitskreis von Prof. Dr. Nediljko Budisa, Professor für Biokatalyse an der TU Berlin, betreut wird, nicht nur eine Goldmedaille für seine ausgereifte wissenschaftliche Arbeit und die gute Präsentation gewinnen, es errang auch einen hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung. Seit 2014 nehmen Berliner Teams an dem internationalen Wettbewerb teil. Inzwischen ist aus der Studierenden-Initiative ein „tu project“ geworden.

Bei dem internationalen biomolekularen Design-Wettbewerb handelt es sich um eine Art „Legospiel“ mit biologischen Bausteinen: Internationale Studierende sind aufgerufen, Biomoleküle wie zum Beispiel DNA, RNA oder Proteine als sogenannte „BioBricks“ (biologische Bausteine) zu entwickeln, um ganz neue Funktionen zu erreichen. Das waren in der Vergangenheit zum Beispiel molekulare Computer oder auch Prototypen für neuartige Therapeutika im Nano-Maßstab. Neben dem wissenschaftlich ausgereiften Projekt geht es in dem Wettbewerb aber auch um die Präsentation im Web und auf der Bühne.

„Unser Projekt ‚Multibrane‘ beschäftigt sich mit der Wasserreinigung. Wasser ist eine der knappsten Ressourcen überhaupt. Trotzdem verschmutzen wir diese knappe Ressource kontinuierlich. Wir haben einen speziellen Biofilter entwickelt, der zum Beispiel Medikamentenrückständen Schwermetalle oder Mikroplastik abfängt und entsorgt“, erläutert Hannah Aring, Studentin der Biotechnologie und Mitglied des Berliner Biomod-Teams. „Dazu haben wir eine modifizierte Cellulose-Membran mit vielen ‚funktionalen Armen‘ ausgerüstet. Am Ende dieser Arme befinden sich verschiedenste Proteine, so konstruiert, dass sie verschiedene Mikroverschmutzungen abbauen können“, so Chemiestudent und Teammitglied Nikolaj Koch.     

http://biomod.biocat.tu-berlin.de/index.html

Katharina Jung, "TU intern" 15. Dezember 2017

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