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TU Berlin

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Studium & Lehre

Land und Sprache kennenlernen

Montag, 16. Juli 2007

Warum Studierende ins Ausland gehen

Auslandssemester werden immer beliebter, sowohl bei Studierenden als auch bei Personalverantwortlichen. Wie ist aber ein Auslandsaufenthalt mit der Umstellung auf die neuen gestuften Studiengänge vereinbar? Noch fehlen entsprechende Erfahrungen.  TU intern fragte Studierende auf dem Campus, wie sie darüber denken.

Sabine Bautz studiert Physikalische Ingenieurwissenschaft (Diplom)

Sabine Bautz
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Ich hätte auf jeden Fall Interesse an einem Auslandsaufenthalt, wenn es zeitlich realisierbar wäre, am liebsten in Richtung Spanien oder Australien. Mein Problem ist: Unsere Diplom-Prüfungsordnungen laufen irgendwann aus und ich bin nicht gerade eine fixe Studiererin. Und mit einem Auslandsstudium würde einfach auch wieder ein Semester verloren gehen. Das müsste man unterbringen.

Wladimir Sololatov studiert Verkehrswesen

Wladimir Sololatov
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Ein Auslandsaufenthalt ist heute unglaublich wichtig, ob während des Studiums oder danach, ist eigentlich egal. Fremdsprachen, vor allem Englisch, sind heute im Beruf immens wichtig. Man muss nur irgendetwas unternommen haben, um die Sprache so zu verinnerlichen, dass man ungezwungen damit umgehen kann. Auch im Bachelor scheint das integrierbar zu sein, mein Mitbewohner geht jetzt zum Beispiel nach England.

Johanna Boek studiert Architektur

Johanna Boek
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Ich habe darüber nachgedacht und finde es sehr interessant. Es ist allerdings auch ein großer Aufwand, den man stemmen muss, die ganze Organisation, die Wohnung für die Zeit unterzuvermieten und so weiter. Ich überlege, vielleicht eher erst das Studium abzuschließen und danach zu einem Praktikum ins Ausland zu gehen. Für den Lebenslauf ist es sicherlich ein Pluspunkt, obwohl man die Qualifikation nicht nur daran festmachen kann. Vor allem ist es aber sicher für einen selber eine tolle Erfahrung.

Merdan Akranci studiert Economics

Merdan Akranci
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Ich komme aus der Türkei. Jemand hat mir gesagt, dass ich auch in Deutschland studieren könnte. Ich habe mich beworben und es hat geklappt. Ich fand Deutschland toll, und insbesondere die Metropole Berlin. Es ist wie eine Tür, die einem die Welt öffnet. Und mit einem Bachelor kann ich danach hingehen, wohin ich will, in Europa, in Amerika und in der ganzen Welt. Gerade an der TU Berlin gibt es so viele ausländische Studierende, das hat mich gereizt und ich habe hier auch tatsächlich viele Freunde gefunden. Studieren soll man ja auch genießen. Es soll das Leben bereichern, nicht nur das Lernen ist wichtig.

Robert Krakow studiert Werkstoffwissenschaften

Robert Krakow
TU-Pressestelle
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Ich will ab September nach Manchester gehen. Sprachen sind keine "Soft Skills", sondern eher "Hard Skills". Das "Erasmus-Programm" kann helfen. Leider gibt es in unserem Studium nicht viele Angebote. Deswegen habe ich es selbst über Auslands-BAföG organisiert. Das war komischerweise nicht besonders aufwendig. Man sollte nur sehr früh anfangen, mehr als ein halbes Jahr vorher. Die ausländischen Universitäten reagieren sehr unterschiedlich. Manche antworten sofort auf E-Mails, andere lassen es schleifen. Ich will übrigens nicht nur studieren, sondern auch das Land kennenlernen.

Quelle: "TU intern", 7/2007

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