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Internationales

Von der Sonne verwöhnt

Der TU-Campus El Gouna bietet Stipendien für deutsche Studierende

Lupe

„Wir wollen uns neu aufstellen, wollen attraktiver werden. Die Leute sollen uns näher kennenlernen“, sagt Sigrid Harl vom TU-Campus El Gouna. „Denn wir haben einiges zu bieten – und zwar touristisch wie akademisch.“ El Gouna, die kleine Stadt am Roten Meer, 25 Kilometer südlich vom Touristenstrand Hurghada entfernt, ist eine vollwertige Stadt mit 15 000 bis 20 000 Einwohnern, Schulen, Kindergärten, Stränden, Hotels, Golf-, Sport-, Jachtanlagen – und einer Universität, dem TU-Campus El Gouna.

Gegründet hat die Stadt Samih Sawiris, ein TU-Alumnus, der auch die Universität finanziert. Inzwischen kommt die Bewerberflut aus mehr als 48 Ländern – auf  90 Studienplätze haben sich bis Anfang Mai rund 400 Studierende beworben. 600 000 Euro konnten 2017 in Form von DAAD-Stipendien eingeworben werden. Auch in der Forschung tut sich viel: Sechs Projekte konnten mittlerweile abgeschlossen werden, neun laufen derzeit, drei PhD- und zwei externe Projekte werden bearbeitet, sechs weitere warten in der MENA-Region. An internationaler Anerkennung mangelt es nicht, doch es fehlen deutsche Interessenten für die angebotenen Masterprogramme am TU-Standort  El Gouna.

„Meet Campus El Gouna – Master-Programme am Roten Meer“ hieß daher der Aufruf, der Studierende, Beschäftigte, Forschende  fragte: „Wäre es nicht schön, dem kalten Herbst und Winter zu entkommen und im warmen Ägypten zu arbeiten oder zu studieren?“ Rund 70 Interessierte informierten sich im Rahmen der Internationalen Woche an der TU Berlin Ende April  über Stipendienmöglichkeiten, Mobilitätsprogramme und Forschungsmöglichkeiten auf dem TU-Campus El Gouna. Ein Grund für fehlende deutsche Bewerber sind die relativ hohen Semestergebühren von insgesamt 20 000 Euro. Das Zentralinstitut El Gouna (ZIEG) stellt daher ab 2017 für deutsche Bewerberinnen und Bewerber sechs Stipendien für das viersemestrige Master-Studium bereit. Voraussetzung für die Vergabe ist die Eignung deutscher Bewerberinnen und Bewerber nach regulärem Bewerbungs- und Auswahlverfahren für einen der drei Studiengänge Energy Engineering (EE), Urban Development (UD) und Water Engineering (WE).

www.campus-elgouna.tu-berlin.de
www.facebook.com/CampusElGouna

„Ich bin dann mal weg“ – da, wo andere Urlaub machen

2017 bietet das Zentralinstitut El Gouna (ZIEG) erstmals einen einwöchigen Gastaufenthalt für zwei nichtwissenschaftliche Beschäftigte der TU Berlin aus Verwaltung oder Technik an, die im Wintersemester 2017/18 den externen Campus El Gouna in Ägypten kennenlernen können. An Urlaub ist hier zwar nicht gedacht, sondern an das Hineinschnuppern in den Arbeitsalltag am Roten Meer, an das Entdecken neuer Kulturen und an den Aufbau eines neuen Netzwerks. Voraussetzung für den Dienstaufenthalt in Ägypten ist neben guten Englischkenntnissen das Einverständnis des Vorgesetzten für eine einwöchige Abwesenheit. Finanziert wird der einwöchige Arbeitsaufenthalt vom ZIEG. Die beiden Plätze wurden auf dem International Day ausgelost. Doch das Programm soll auch 2018 stattfinden.

Patricia Pätzold, "TU intern" 13. Juni 2017

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