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TU Berlin

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Internationales

Studierendenaustausch: 30 Jahre Erasmus-Programm

Auf ins Ausland – Erasmus sei Dank!

Das EU-Programm ist aus der Hochschullandschaft nicht mehr wegzudenken

Lupe

Andere Kulturen erleben, andere Sichtweisen aufs Leben kennenlernen, in den Uni-Alltag einer anderen Weltstadt eintauchen – all das ist jungen Menschen seit mittlerweile 30 Jahren schon während ihres Studiums möglich. Gefördert wird ihre Reise- und Entdeckungslust von dem EU-Bildungsprogramm „Erasmus+“.

Als das Programm 1987/88 als European Action Scheme for the Mobility of University Students (Erasmus) ins Leben gerufen wurde, gehörte ein Auslandsstudium für Studentinnen und Studenten noch nicht zum Uni-Alltag. In den ersten Jahren nahmen nur wenige die ersten Angebote wahr, auch die Hochschulen waren noch nicht auf ausländische Studierende vorbereitet, eine entsprechende Infrastruktur musste noch geschaffen werden. Lag die Zuständigkeit für die Organisation der studentischen Mobilität zunächst ausschließlich bei den programmverantwortlichen Hochschullehrerinnen und -lehrern, wurden erst ab der dritten Programmgeneration die Hochschulen mit in die Verantwortung gezogen.

30 Jahre später ist das Erasmus+-Programm der EU-Kommission zum stärksten Motor für den Studierenden-, Dozenten- und Personalaustausch in Europa geworden. Seit Einführung des Programms ist beispielsweise die Zahl derjenigen, die für ihr Studium ins Ausland gehen, um mehr als das Zehnfache gestiegen. Zwei Beispiele aus dem aktuellen Programm: Zwei Millionen Studierende können im Ausland studieren oder sich fortbilden, etwa im Rahmen von 450 000 Praktikumsmöglichkeiten; 200 000 Studierende, die einen kompletten Master-Studiengang in einem anderen Land absolvieren, profitieren von einem Erasmus+-Stipendium.

Auch an der TU Berlin gibt es ein weit verzweigtes Netz von Erasmus-Partnerschaften, über die im Laufe der Zeit an die 7000 Studierende ins Ausland gegangen sind. Mehr als doppelt so viele internationale Erasmus-Studierende haben die Chance genutzt und an der TU Berlin studiert.
„Von der ersten bis zur jetzigen Programmgeneration ist die Begeisterung geblieben – sieht man einmal von administrativen Hürden ab“, sagt Dr. Carola Beckmeier, Erasmus-Hochschulkoordinatorin an der TU Berlin. Erasmus+ habe sich im Laufe der Jahre mit der Förderung der Auslandsmobilität zu einem wichtigen Instrument der Internationalisierung der Hochschulen entwickelt und trage damit wesentlich zur Ausgestaltung des europäischen Hochschulraums im Rahmen des Bologna-Prozesses bei.
Diese Erfolgsgeschichte soll weitergeschrieben werden. „Vor allem der Mobilitätsbereich von Erasmus+ soll weiter ausgebaut werden“, sagt Carola Beckmeier. „Bis zum Jahr 2020 sollen mehr als vier Millionen Studierende drei bis zwölf Monate im Ausland studiert oder ein Praktikum absolviert haben.“ Dafür sind in dem aktuellen Programm, das insgesamt mit einem Budget von 14,8 Millarden Euro ausgestattet ist, die monatlichen Mobilitätszuschüsse für das Auslandsstudium erhöht worden. Weitere Anreize für die Studierenden sind, dass die im jeweiligen Land geforderten Studiengebühren entfallen und sie zusätzlich Orientierungs- oder Sprachangebote wahrnehmen können. Zudem wurden weitere Verabredungen zur Anerkennung von Studienleistungen getroffen.

Das Feedback ehemaliger Teilnehmender ist positiv. Nicht wenige arbeiten später in einem internationalen Kontext. Wie etwa Erasmus-Alumnus Mehmet Cicek, der sagt: „Mein Leben ist geprägt durch Erasmus! Danke, danke, Erasmus!“

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 13. Juni 2017

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