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TU Berlin

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Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

Liste 4: Fakultätsliste

Die Stimme der Fakultäten

Die TU Berlin steht an einer Schwelle der Erneuerung, für die neue Studiengänge, neue Forschungscluster und neue Infrastrukturen nur einzelne Kennzeichen sind. In den letzten Jahren wurden viele Weichen gestellt, um organisatorische Rahmenbedingungen bspw. bei der Nachwuchsförderung, der Berufungspraxis und dem Lehrselbstverständnis zu schaffen. Dabei kamen inhaltliche Aspekte der unterschiedlichen Disziplinen und deren Zusammenwirken leider oftmals zu kurz.

Hier ist eine Stärkung der wissenschaftlichen Fachkompetenz wichtig, deren Träger die Fakultäten sind. In den Fakultäten werden Studienpläne und Prüfungsordnungen konzipiert, Studierenden forschungsnah ausgebildet, und es wird auf internationalem Spitzenniveau geforscht. Deshalb ist es wichtig, den Einfluss der Fakultäten auf die universitären Meinungsbildungsprozesse zu stärken und ihre wissenschaftsbezogene Orientierung zur vorrangigen Entscheidungsgrundlage auch organisatorischer Prozesse zu machen.

Aus diesen Gründen sind wir überzeugt, dass sich in einer modernen Universität die Diskussionen und die Entscheidungen nicht zuerst von festgefügten hochschul- oder gar gesellschaftspolitischen Grundpositionen leiten lassen dürfen, sondern sich zuerst an den inhaltlichen und fachgerechten Anforderungen qualitativ hochwertiger Lehre und Forschung ausrichten müssen. Hierzu ist es unabdingbar, dass die Fakultäten unmittelbar eine starke Stimme in zentralen Gremien haben.

Die Stimme der Fakultäten muss ein größeres Gewicht erhalten, wenn es um die Planung und Durchführung der Forschung geht, wenn die Ausgestaltung der Lehre zu bestimmen ist, wenn Studien- und Prüfungsordnungen festgelegt werden, wenn Fragen der Budgetierung anstehen, oder auch wenn es um eine adäquate Unterstützung durch die Verwaltung geht. Interessen einzelner Gruppen oder dogmatische Positionen dürfen nicht ausschlaggebend für diese wichtigen Rahmenbedingungen sein.

Die Fakultätsliste steht für eine Orientierung weg von einer eher politisch hin zu einer fachlich und sachlich orientierten Gestaltung unserer Universität. Dafür wird sie im Akademischen Senat und im Erweiterten Akademischen Senat eintreten. Nur so können wir die Attraktivität, Effizienz und Leistungsfähigkeit der TU Berlin weiter steigern.

Friedel Gerfers, Olaf Hellwich, Sebastian Möller, Uwe Nestmann, Jean-Pierre Seifert, Bernd Szyszka, Andreas Vogelsang, Thomas Wiegand

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