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TU Berlin

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Innenansichten

Tribologie praxisnah und zugänglich

TU-Wissenschaftler als Gründungs-Chef-Editoren einer neuen Sparte beim Open-Access-Verlag „frontiers“

Der akademische Senat der TU Berlin lässt an seiner Präferenz für Open Access keinen Zweifel: Die von ihm verabschiedete Open-Access-Policy beinhaltet einen Aufruf, Open-Access-Zeitschriften bevorzugt zu unterstützen. Die beiden Wissenschaftler Prof. Dr. Valentin Popov und Dr. Roman Pohrt vom Institut für Mechanik, Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme, sind nun einen ganz praktischen Schritt hin zu mehr Open Access gegangen: Sie haben die Rolle der Gründungs-Chefeditoren einer neuen Sektion mit dem Titel „Tribology“ beim Open Access-Verlag „frontiers – in Mechanical Engineering“ übernommen. Sie kümmern sich dort um wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Bereich der Reibungsphysik, der Tribologie. „Wir werden den multidisziplinären Austausch von Wissen über die Tribologie, die Lehre von der Reibungsphysik, fördern – ein Thema, das aus keinem technischen System mit beweglichen Teilen wegzudenken ist“, so die Wissenschaftler. Als Leiter des Fachgebiets Systemdynamik und Reibung am Institut für Mechanik der TU Berlin beschäftigt sich Valentin Popov mit der Kontaktmechanik und der Reibungsphysik. Roman Pohrt ist spezialisiert auf experimentelle und numerische Methoden innerhalb der Tribologie.

Beide Chefeditoren sind überzeugte Befürworter des Open Access-Publizierens. „Tribologische Forschung ist extrem multidisziplinär. Ein leichter Zugang zu unseren Ergebnissen und offenen Fragen wird den Austausch fördern, der auf diesem Gebiet absolut notwendig ist. Der offene Zugang zur Fachliteratur ermöglicht es dabei jedem, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen, ohne dafür zahlen zu müssen. Ich finde das insbesondere für Forschungsgruppen in weniger entwickelten Ländern wichtig“, meint Roman Pohrt. „Schließlich hilft es auch der Wissenschaft, wenn Forschende keine Lizenzvereinbarungen durchlesen müssen, um herauszufinden, ob sie einem Kollegen oder einer Kollegin ein Paper weiterleiten dürfen oder nicht – ihre Zeit ist dafür einfach zu wertvoll.“

Fachgebietsleiter Valentin Popov ergänzt: „Für mich ist klar, dass sich die kommerzielle Welt des wissenschaftlichen Publizierens in den nächsten Jahren drastisch verändern wird. Die neue Sektion in ‚frontiers‘ bietet Forschenden auf dem Gebiet der Tribologie die Möglichkeit, bereits heute an einem modernen und fortschrittlichen Publishing-Modell teilzuhaben. Wir gehen sicher in die richtige Richtung.“
www.frontiersin.org/journals/mechanical-engineering/sections/tribology

Goldene Zeit der Tribologie

Klassische Tribologie wird vor allem mit Kugellagern, Getrieben, Kupplungen oder Bremsen in Verbindung gebracht – alles Komponenten, die vor allem im Maschinenbau eingesetzt werden. In letzter Zeit hat die Tribologie jedoch auch qualitativ neue Anwendungsfelder erobert, die an der Spitze der globalen Entwicklungstrends von Technologie und Gesellschaft stehen, insbesondere Mikro- und Nanotechnologie sowie Biologie und Medizin. „Ich betrachte die nächsten Jahre als eine wahre goldene Ära der Tribologie“, prognostiziert Prof. Dr. Valentin Popov. www.tu-berlin.de/?63066

"TU intern" 25. Juni 2018

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