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TU Berlin

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Innenansichten

Neues Jahr – neue Bauvorhaben

Die Bebauung des Ostgeländes, die Sanierung der Rosa Röhre – die TU Berlin hat viele Baustellen

Der Ausbau des „Coworking-Space“ im Erdgeschoss des BH-Gebäudes schreitet voran
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Bald wird es ernst für die Gründerinnen und Gründer von Start-ups – denn dann wird ein Versprechen wahr, das die TU Berlin ihren Studierenden schon vor einiger Zeit gegeben hat – einen ­„Coworking-Space“ zu schaffen, mit einem angeschlossenen Café, direkt am Ernst-Reuter-Platz Numero eins. Bei den Bauarbeiten wurde Asbest in der Substanz festgestellt, die Schadstoffsanierung hatte Vorrang. Doch nun soll der Ausbau des Parterres im Gebäude Bergbau und Hüttenwesen (BH) in 2017 abgeschlossen werden. „Es muss auch noch ein Cafébetreiber gefunden werden“, sagt Martin Schwacke, Abteilungsleiter Gebäude- und Dienstemanagement. Gleichzeitig sollen auch die Sanierungsarbeiten an der Fassade und am Dach des BH-Gebäudes abgeschlossen sein sowie der Ausbau der Obergeschosse für die Fachgebiete.

Viele große Bauvorhaben beschäftigen die TU Berlin im Jahr 2017, so zum Beispiel die Sanierung der Versuchsanstalt für Wasserbau, der „Rosa Röhre“. In frischem Blau schaut das Gebäude bereits aus der Rüstung hervor
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„Weitere Schwerpunkte in diesem Jahr sind die Planung der Bebauung des Ostgeländes, der Campus Seestraße, die Sanierung der Gebäude auf dem Severin-Gelände und die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Versuchsanstalt für Wasser- und Schiffbau“, sagt Schwacke. Er kann auf gut gefüllte Kassen setzen, denn in den kommenden zehn Jahren stehen für Baumaßnahmen pro Jahr 20 Millionen Euro aus Landesmitteln, fünf Millionen Euro aus dem Investitionspakt (BAföG-Mittel) und 20 Millionen Euro aus dem TU-Haushalt zur Verfügung.

Noch in diesem Jahr sollen die Sanierungsarbeiten am Umlauftank der Schiffsbauversuchsanstalt in Charlottenburg – besser bekannt als Rosa Röhre – beendet werden. Dazu gehören die Gebäude- und Fassadensanie-rung sowie die Instandsetzung der Außenanlagen mit ihren Tanks. Auch die Instandsetzung der Haustechnik durch die Wüstenrot-Stiftung wird abgeschlossen, sodass die Rosa Röhre zur Langen Nacht der Wissenschaften im Sommer für das Publikum geöffnet ist.

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Fertiggestellt werden auch die Sanitärbereiche im Erdgeschoss des Hauptgebäudes und die Garderobe des Auditorium maximum. Ebenso der erste Bauabschnitt für den Ausbau der Hertzallee: Hier wird der Eingangsbereich an der Fasanenstraße bis zur Wegkreuzung in Höhe der TU-Mensa umgestaltet. „Das geht einher mit Fassadenbeleuchtung und Lichttechnik“, sagt Martin Schwacke. „Hier entsteht ein Platz mit Aufenthaltsqualität als Entree zum Campus.“

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So rosig sehen die Sanierungsarbeiten am Campus Seestraße und die Herrichtung der Gebäude für die Lebensmitteltechnologie und -chemie nicht aus. Die Arbeiten verzögern sich, da die TU Berlin noch Kooperationsverhandlungen mit der Charité führen muss und darüber entscheiden will, ob die Verlegung der Biotechnologie in die Planung mit einbezogen werden soll. Auch die Finanzierung der Landesbaumaßnahme ist noch nicht abschließend geklärt. „Wir rechnen aber damit, dass die Maßnahmen in den Jahren 2020 bis 2022 durchgeführt werden können“, sagt Schwacke.

Die Planung des Mathematik-Neubaus und des ImoS-Forschungsbaus auf dem Ostgelände läuft jedoch erfolgreich. Beide Bauvorhaben werden in diesem Jahr in den Landeshaushalt aufgenommen. „Wir konnten erreichen, dass die Senatsbauverwaltung beide Vorhaben in einem gemeinsamen Planungs- und Bauprozess realisieren wird“, so Schwacke. Einen konkreten Zeitplan für den Baustart gibt es noch nicht.
Und was passiert auf dem Severin- Gelände? „Da wollen wir uns 2017 hauptsächlich mit der Planung beschäftigen“, sagt Martin Schwacke. Es gebe Überlegungen, von einem Investor Studierendenwohnungen errichten zu lassen. Doch erst müssten die bestehenden Probleme mit dem Brandschutz geklärt werden, sodass die Seminarräume in dem betroffenen Gebäude wieder genutzt werden können.

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 20. Januar 2017

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