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TU Berlin

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Innenansichten

Gold für Doris Schmidt

Die gebürtige Hamburgerin war 37 Jahre lang ein prägendes Gesicht des Hochschulsports. Nun verlässt sie die Uni

Verabschiedeten Doris Schmidt herzlich: der geschäftsführende TU-Kanzler Georg Borchert (l.) und TU-Präsident Christian Thomsen
Lupe

Ihre letzten zwei Wochen im Amt begannen mit einem Paukenschlag. Denn das hatte Doris Schmidt nicht erwartet, als sie im Akademischen Senat ihren Bericht „TU-Sport 2017“ präsentierte. Der Präsident zeichnete die Leiterin der Zentraleinrichtung Hochschulsport (ZEH) für ihre 37 Dienstjahre und die damit verbundenen Verdienste mit der Goldenen Ehrennadel der TU Berlin aus.

Doris Schmidt kam 1980 an die TU Berlin. Die Hamburgerin hatte sich erfolgreich auf die Stelle als Sportlehrerin beworben. Ein Traumjob für die junge Absolventin, die sich als Kind des Hochschulsports bezeichnet: Sportstudium auf Lehramt, AStA-Sportreferentin, Sportlehrerin und Leiterin der ZEH – sie kennt den Hochschulsport aus allen Perspektiven.

1998 wurde sie stellvertretende Leiterin der ZEH, 2001 bewarb sie sich auf die Leitungsposition. Nun war sie an der Stelle, Dinge bewegen zu können. „Meine Vision war, teamorientiert den Raum dafür zu öffnen, sich miteinander auszutauschen, Ideen zu entwickeln, Neues auszuprobieren und Bewährtes zu verbessern“, sagt sie. Gleichzeitig wollte sie eine moderne, serviceorientierte Dienstleistungseinrichtung mit einem vielfältigen, qualitativ hochwertigen Angebot schaffen, das Lust macht auf Sport und Bewegung, Impulse aufnimmt und gibt und einlädt zur Begegnung mit anderen Menschen und Kulturen. All das ist ihr gelungen.

Eine ihrer ersten Maßnahmen war, die Verwaltung zu modernisieren. Sie führte unter anderem das Buchungssystem ein, das heute pro Semester rund 17 000 Menschen nutzen. In einige Aufgaben musste sie hineinwachsen, denn Baumaßnahmen zu initiieren und anzuleiten, war in ihrer Vita nicht vorgesehen. Und doch geht das multifunktionale Sportzentrum in der Dovestraße auf ihr Konto, ebenso das Fitness-Studio im Erweiterungsbau.

Im Laufe der Jahre baute sie gemeinsam mit ihrem Team das Kursprogramm für Studierende und Beschäftigte weiter aus und schuf die Infrastruktur, mit der Spitzensportlerinnen und -sportler Studium und Leistungssport unter einen Hut bekommen. „Sport ist auch Gesundheitsförderung“, sagt Doris Schmidt, die von Anfang an Mitglied im Steuerkreis Gesundheitsmanagement war. So initiierte sie beispielsweise die aktive Bewegungspause für Beschäftigte, die diese am Arbeitsplatz durchführen können – „fitTUwork“. Auch der Firmenlauf, an dem die TU-Beschäftigten jährlich teilnehmen, spricht für sich. Mit mehr als 550 Teilnehmenden hat die TU bereits zweimal den ersten Platz belegt. „Mir ist es wichtig, durch Sport das Wir-Gefühl an der TU Berlin zu stärken“, sagt Schmidt.

Nun ist ihre bewegte TU-Zeit zu Ende. „Sie war bereichernd und hatte viele Highlights. Ich hatte ein tolles, kreatives und sehr engagiertes Team. Denn Erfolg geht nur gemeinsam“, sagt sie. In ihrem neuen Lebensabschnitt wird sie mehr Muße für ihre künstlerische Arbeit als Malerin haben. Ruhestand? Damit fremdelt Doris Schmidt noch.

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 13. Juni 2017

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