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TU Berlin

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Innenansichten

Der Gedanke der Innovation soll auch mit in die Lehre einfließen

TU-Professor Axel Küpper über die EIT Digital Master School

Axel Küpper ist TU-Professor für Service-centric Networking und forscht in den Telekom Innovation Laboratories, einem An-Institut der TU Berlin
Lupe

Was ist die EIT Digital Master School?
Da muss ich etwas weiter ausholen. Die Europäische Union hat vor sieben Jahren eine Initiative ins Leben gerufen aufgrund der Erkenntnisse, dass Europa im Produzieren von Forschungsergebnissen zwar gut ist, aber in der Umsetzung dieser Ergebnisse in konkrete Produkte und Dienste, was man allgemein als Innovation bezeichnet, nur wenige Erfolge vorzuweisen hat. Aus dieser Motivation heraus wurde das European Institute of Innova-tion & Technology (EIT) ins Leben gerufen, das dafür Sorge tragen soll, dass in Europa produzierte Forschungsergebnisse und Patente im Markt auch umgesetzt werden. Zum europaweiten Netzwerk gehören Deutschland, die Niederlande, Finnland, Großbritannien, Frankreich, Schweden, Ungarn, Spanien und Italien. Aus diesen Ländern nehmen die wichtigsten Universitäten, Firmen und Forschungseinrichtungen teil. Zum deutschen Netzwerk gehören die TU Berlin als einziger vollwertiger Universitätspartner sowie die Firmen Siemens, SAP, Deutsche Telekom und die Forschungsinstitute Fraunhofer und DFKI. In diesem Innovationsnetzwerk stellt die Master School neben verschiedenen anderen Instrumenten eine wichtige Bildungsinitiative dar.

Warum wurde sie ins Leben gerufen?
Der Gedanke der Innovation sollte auch in die Lehre mit einfließen. Die TU Berlin ist Bestandteil der Master School, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Innovation und Entrepreneurship mit den technischen Informatikdisziplinen zu kombinieren. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland und Europa. Denn normale Studiengänge wie Informatik, Technische Informatik und Wirtschaftsinformatik haben in ihrer Ausbildung nicht das Thema Innovation und Unternehmertum verankert. An der Master School sind mittlerweile 20 Universitäten in allen Partnerländern beteiligt.

Was macht das Master-Programm so besonders?
Das Alleinstellungsmerkmal dieses Master-Programms ist es, dass wir zum einen die Kombination acht verschiedener digitaler Schwerpunkte, von denen die Studierenden einen als ihr Hauptfach auswählen können, mit dem Nebenfach Innovation und Entrepreneurship anbieten. Zum anderen haben wir geografische Mobilität implementiert, das bedeutet, dass die Studierenden ihr Master-Studium an zwei Universitäten absolvieren. Je nach Programm können sie beispielsweise im ersten Jahr an der Aalto University in Helsinki studieren und danach für das zweite Jahr an die TU Berlin wechseln. Hier sind vielfältige Kombinationen möglich. Am Ende des Studiums haben die Studierenden einen Double-Degree-Master-Abschluss. Zudem bekommen sie ein durch EIT ausgestelltes Zertifikat, welches die erfolgreiche Teilnahme, auch an einem Praktikum während der zweijährigen Studiendauer, bestätigt.

Was sind Ihre Aufgaben an der EIT Digital Master School?
Ich koordiniere für die Master School auf europäischer Ebene den Schwerpunkt „Cloud Computing & Services“, an dem Partner in Finnland, Frankreich, Schweden und den Niederlanden beteiligt sind. Innerhalb der TU Berlin bin ich zudem Studiengangsverantwortlicher für den Studiengang ICT Innovation, der fünf der acht Schwerpunkte der Master School umfasst. Das sind Data Science, Embedded Systems, Human-Computer Interaction & Design, Internet Technology & Architectures sowie Cloud Computing & Services. Hierbei werde ich von Kolleginnen und Kollegen der Fakultäten IV und VII unterstützt. Im Rahmen dieses Studiengangs gebe ich außerdem die Kurse „Internet of Services Labs“, „Digital Communities“ und „Mobile Services“.

Vielen Dank!

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 20. Januar 2017

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