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TU Berlin

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And the winner is …

Vier Beschäftigte der Universität wurden für ihr berufliches Engagement und ihren Teamgeist mit dem Preis „Wir sind TU Berlin“ geehrt

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Einen besonderen Höhepunkt erreichte das Sommerfest, als TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen vier Mitarbeitende der Universität mit dem Preis „Wir sind TU Berlin“ ehrte. Ausgezeichnet wurden Andrea Rahmel (l.) vom Institut für Chemie, Jan Erdnüß, Bibliotheksleiter der Mathematischen Fachbibliothek, Ina Tietenberg (3. v. l.) aus der Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz sowie Hildegard Hantel (r.) vom Zentrum Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung.

Besonders würdigte der Präsident in seiner Begrüßungsrede

Savas Mercimek, der seit 2007 den Telefonservice der TU Berlin leitete und das Semesterticketbüro. Er war von vielen für den Preis nominiert worden, vor allem wegen seines großen Engagements, mit dem er sich für die Belange der Studierenden einsetzte. Savas Mercimek verstarb im Mai 2017 nach langer Krankheit.

Die Lösungsorientierte

Andrea Rahmel ist seit 1998 an der TU Berlin, sie machte hier schon ihre Ausbildung als „Fachangestellte für Bürokommunikation“. Seit 2001 arbeitet sie im Sekretariat der Fachgruppe Anorganische und Analytische Chemie am Institut für Chemie, seit 2005 für Prof. Dr. Matthias Drieß. Sie ist auch Fachgruppensekretärin und in dieser Funktion Ansprechpartnerin für insgesamt fünf Professoren und deren Arbeitsgruppen. Zudem ist sie für die Lehrveranstaltungsplanung der Fachgruppe verantwortlich, organisiert Symposien, beispielsweise das 17th International Symposium on Silicon Chemistry, das 2014 mit mehr als 500 Teilnehmenden an der TU Berlin stattfand, und engagiert sich als Mitglied im Institutsrat für die Interessen der Mitarbeitenden. Außerdem organisiert sie seit 2009 das jährliche Fußballturnier der Chemiker, den „Chemie-Cup“.„Trotz ihrer umfangreichen Arbeitsaufgaben hat sie immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Kolleginnen und Kollegen und setzt sich konsequent für Problemlösungen ein“, heißt es in der Begründung dafür, dass Andrea Rahmel eine preiswürdige Mitarbeiterin ist. Die 36-Jährige ist stolz auf den Preis. „Ich liebe meine Arbeit und werde weiterhin mit so viel Engagement arbeiten“, sagt sie.

Der Tausendsassa

Engagiert ist auch Jan Erdnüß. Das weiß sein Team, das wissen Forschende, Lehrende und Studierende. Seit 2013 leitet der Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste die Mathematische Fachbibliothek. Ein gutes Ambiente zum Lernen und Studieren, eine ansprechende Auswahl an Fachliteratur und nicht zuletzt Teamarbeit sind für Erdnüß das A und O seiner täglichen Arbeit. „Wir gestalten alle Ideen gemeinsam“, sagt er. Dazu gehört es auch, die Bibliothek als Ort zu etablieren, an dem sich Studierende, Lehrende, Forscherinnen und Forscher gleichermaßen wohl und gut informiert fühlen. Neben seiner Arbeit als Bibliotheksleiter ist Jan Erdnüß auch Baubeauftragter des Instituts für Mathematik und feilt mit an der Ausgestaltung der neuen Fachbibliothek im Mathematik-Neubau, die auf dem Ostgelände der TU Berlin entstehen soll.

Seine Mitarbeitenden attestieren ihm ein „großes Herz“: „Für ihn ist es selbstverständlich, dass ein Chef nicht von oben herab dirigiert, sondern auf Augenhöhe agiert und sich für sein Team, seine Bibliothek, sein Institut und seine Universität einsetzt, in allen Belangen, in allen Dimensionen, jederzeit“, heißt es in der Begründung seines Kollegiums, das ihn für den Preis nominiert hat. Jan Erdnüß strahlt und fühlt sich „echt geehrt“. Der Preis gibt ihm noch mehr Power, seinen Job gut zu machen und sein berufsbegleitendes Studium Bibliotheksmanagement an der FH Potsdam erfolgreich abzuschließen. Er steht noch ganz am Anfang seiner Karriere.

Die Allrounderin

Hildegard Hantel kann schon auf viele Berufsjahre zurückblicken. Seit 2002 ist sie Verwaltungsangestellte an der TU Berlin, seit elf Jahren am Zentrum Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG). Von all den Projekten, die sie schon organisiert, betreut und koordiniert hat, liegt ihr die Förderung junger Frauen, die ihre wissenschaftliche und berufliche Laufbahn in MINT-Berufen oft im ZIFG beginnen, besonders am Herzen. Ein Projekt ist der Techno-Club, der es Oberstufen-Schülerinnen ermöglicht, Einblick in MINT-Fächer an der TU Berlin zu bekommen. Hildegard Hantel ist auch Ansprechpartnerin für internationale Studierende und Forschende, engagiert sich in Gremien, unterstützt Ringvorlesungen und stemmt die Verwaltung mit ihren komplexen Anforderungen. „Ohne ihren versierten Einsatz wären die vielfältigen Aktivitäten in Forschung und Lehre sowie die erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit des ZIFG nicht möglich“, begründet Chefin Prof. Dr. Sabine Hark den Wunsch, ihre Mitarbeiterin auszuzeichnen. „Ich freue mich sehr über den Preis“, sagt Hantel. Besonders, weil ihre Berufssparte, die an der Universität gerne unter „Sonstige“ zusammengefasst wird, dadurch öffentliche Anerkennung und Wahrnehmung erfährt. Dass sie ihre Arbeit gerne macht, verdanke sie ihrem tollen Team, ihrer engagierten Vorgesetzten und ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihren Weg in der Wissenschaft zu gehen.

Die Spontane

Die Vierte im Bunde der Geehrten ist Ina Tietenberg, die seit 2009 als Strahlenschutzbevollmächtigte und Gentechnikbeauftragte an der TU Berlin bei der Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU) arbeitet. „Ich muss immer auf der Höhe von Wissenschaft und Technik sein“, sagt die Chemisch-biologische Assistentin, damit sie die TU Berlin in allen Fragen rund um Strahlenschutz, Gentechnik und Biostoffe beraten könne – immer im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen. So konnte sie bei der Einrichtung des Isotopenlabors weiterhelfen, bei der Kategorisierung verschiedener radioaktiver Abfallfraktionen und der Sortierung radioaktiver Abfälle.

Ein Ereignis ist Prof. Dr. Roderich Süßmuth vom Institut für Chemie, der sie nominierte, besonders im Gedächtnis geblieben: Aufgrund eines Wasserrohrbruchs waren auch die Räume des Isotopenlabors durch Wasser bedroht. Durch Ina Tietenbergs unbürokratische Mithilfe konnten die Freimessungen der betroffenen Räume schnell durchgeführt werden, sodass der normale Betriebszustand schnell wiederhergestellt werden konnte. „Ihr Fachwissen und ihre tatkräftige Unterstützung schätzen wir als Nutzer sehr“, begründet Professor Süßmuth die Nominierung der Mitarbeiterin mit den spontanen Ideen. „Ich weiß jetzt, dass ich auf meine Arbeit stolz sein darf“, sagt die Geehrte, die mit Andrea Rahmel, Jan Erdnüß und Hildegard Hantel den rund 2000 Beschäftigten im nichtwissenschaftlichen Bereich der TU Berlin ein Gesicht gibt.

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 18. Juli 2017

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