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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Wettbewerbsfähiger bei Berufungen

Ein neues Strukturprogramm zur Erhöhung der Ausstattung mit Wissenschaftlerstellen an der TU Berlin soll 2018 starten

„Durch die Politik der offenen Hochschule konnten wir im Bereich Lehre unsere Zielzahlen übererfüllen. Zum Beispiel bei der Regelstudienzeit oder bei den Zahlen der Absolventinnen und Absolventen“, erklärt Klemens Landwehr vom Strategischen Controlling der TU Berlin, warum die Universität für 2017 zwei Millionen Euro mehr Landeszuschuss bekommen hat, die nun sogar für den Zeitraum der neuen Hochschulverträge – 2018 bis 2022 – verstetigt wurden. Dieses Geld soll den Fakultäten insbesondere für die Lehre und die Bewältigung der administrativen Aufgaben zugutekommen, hatte das TU-Präsidium entschieden und dem Akademischen Senat ein Strukturprogramm vorgelegt. Danach wird das Verwaltungspersonal der Fachgebiete uniweit um 14 Stellen erhöht. Außerdem werden 20 Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (WM-Stellen) geschaffen. Zehn WM-Stellen werden den Fakultäten zur Verfügung gestellt, deren 750 WM-Stellen aus der leistungsorientierten Mittelverteilung sich damit auf 760 Stellen erhöhen. Die restlichen zehn WM-Stellen werden für die Ausstattung von strategisch wichtigen Berufungen wie Humboldt-Professuren, Heisenberg-Professuren und andere verwendet. „Wir sind sehr froh, dass wir dieses Geld für das strategisch wichtige Ziel herausragender Berufungen nutzen können. Das wird die TU Berlin insgesamt attraktiver und wettbewerbsfähiger machen“, sagt TU-Präsident Christian Thomsen.

Das Geld sei allerdings ausschließlich für die Erhöhung der WM-Ausstattung vorgesehen. Darauf weist auch Klemens Landwehr ausdrücklich hin. „Eine Umwandlung in investive Mittel oder andere Personalkategorien ist nicht vorgesehen.“ So können zum Beispiel für Humboldt-Professuren je zwei Stellen, für Lichtenberg- oder Heisenberg-Professuren je eine Stelle für fünf Jahre finanziert werden. Auch eine weitere Erhöhung um eine halbe Stelle bei unbefristeten Berufungen von Frauen wird derzeit geprüft.

Werden die für strategische Berufungen vorgesehenen WM-Stellen in einem Jahr nicht ausgeschöpft, werden die restlichen Stellen über die leistungsbezogene Mittelverteilung auf die Fakultäten verteilt.

Patricia Pätzold, "TU intern" 18. Juli 2017

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