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TU Berlin

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Forschung

Die Welt mit Kinderaugen

Internationale Studie ­untersucht, was Kinder und Jugendliche weltweit unter Wohlergehen verstehen

Wie gut geht es Kindern und Jugendlichen in einer Gesellschaft? Wie können sie in die Diskussion um gesellschaftliche Herausforderungen einbezogen werden? Susann Fegter ist Professorin für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft an der TU Berlin. Sie leitet gemeinsam mit Kollegen aus Vechta und Sydney den interdisziplinären Forschungsverbund „Children’s Understandings of Well-being“ (CUWB), der 26 Forschungsteams aus 23 Ländern vereint. „Bislang fragte man in diesem Forschungsfeld eher die materielle Situation der Kinder ab, das Einkommen der Familie oder die Bildungsbeteiligung“, erläutert Susann Fegter. Die CUWB-Studie frage dagegen erstmals, was Kinder weltweit selbst unter Wohlergehen verstehen und mit welchen kulturellen und sozialen Kontexten dies jeweils zusammenhängt. Wie stellen sich Kinder ein gutes Leben vor? Was macht Lebensqualität und Wohlbefinden in ihrem Alltag aus? Welche Werte und Normen leiten ihre Sicht der Dinge an? „Wir greifen damit Entwicklungen auf, die seit etwa 30 Jahren die Sicht von Kindern als sozialen Akteuren stärker in die Wohlergehensforschung einbeziehen. Dies ist sehr anschlussfähig an den Ansatz der Transdisziplinarität und an das Ziel der TU Berlin, gesellschaftliche Gruppen in die Forschung und Wissensproduktion einzubeziehen“, so Susann Fegter. Indem die CUWB-Studie zum Beispiel herausarbeite, welche Bedeutung die fortschreitende Digitalisierung im Alltag für Kinder habe und was ihnen selbst dabei wichtig, gut oder problematisch erscheine, betreibe die Studie wichtige Grundlagenforschung für Lehrkräftebildung und Bildungswissenschaft an technischen Universitäten, so Susann Fegter. Inzwischen fanden bereits zwei internationale Tagungen an der TU Berlin mit Teilnehmern aus Ländern aller Kontinente statt, die letzte im Dezember 2016 unter Federführung des Instituts für Erziehungswissenschaft.

www.tu-berlin.de/?id=170255

Patricia Pätzold, "TU intern" 13. Juni 2017

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