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TU Berlin

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Forschung

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Freitag, 22. Februar 2013

Max Brod wiederentdeckt

/pp/ Max Brod (1884–1968) war vor und nach dem Ersten Weltkrieg ein viel gelesener Autor. Heute ist er fast hinter seinem Freund Franz Kafka, dessen Werk er herausgab, verschwunden. Seine Romane sagten mehr über die Welt der Prager deutschen Juden aus als diejenigen von Kafka, die immer danach befragt werden, so Prof. Dr. Hans-Dieter Zimmermann, Emeritus des Instituts für Literaturwissenschaft der TU Berlin. Er wird zusammen mit Prof. Dr. Hans-Gerd Koch von der Arbeitsstelle „Prager deutsche Literatur Wuppertal“ eine zehnbändige Max-Brod-Werkausgabe edieren. Sie soll einige in Tel Aviv geschriebene Romane sowie einen Essay-Band Max Brods wieder dem Lesepublikum zugänglich machen. Die ersten Bände erscheinen im Frühjahr im Wallstein-Verlag Göttingen: die Romane „Jüdinnen“, „Arnold Beer“ und „Ein tschechisches Dienstmädchen“ sowie die Erzählungen „Indifferentismus“, „Die erste Stunde nach dem Tode“ und „Weiberwirtschaft“. Gefördert wird die Herausgabe von der Fritz-Thyssen-Stiftung Köln, dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds sowie vom deutschen Außenministerium.

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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