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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt

Montag, 19. November 2012

Nanosatelliten im Netzwerk

/tui/ Satelliten im niederen Erdorbit senden ihre Daten üblicherweise bei einem Überflug über Bodenstationen mit einer Verzögerung von mehreren Stunden zur Erde. Für die Frühwarnung und für das Katastrophenmanagement wären die sofortige Datenverarbeitung im Orbit und die Kommunikation von Satellit zu Satellit bis zur nächsten Bodenstation ein hoher Gewinn. In dem neuen Forschungsvorhaben der TU Berlin „S-Net“ wird nun die Kommunikation in einem Kleinsatellitennetzwerk ergründet und ihre Lösung im Weltraum demonstriert. Es soll ein weltweit bisher einmaliges Netzwerk aus mehreren kooperierenden Nanosatelliten – sie haben eine Startmasse von weniger als 15 Kilogramm – aufbauen und testen. Das eingesetzte Spezialfunkgerät und die angeschlossene Technologie ermöglichen auch eine beidseitige Kommunikation zur Bodenstation mit einer Datenrate von einem Megabit pro Sekunde. Das ist für Kleinsatellitenkommunikation Weltspitze. Das Vorhaben wird über mehr als vier Jahre vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt mit 3,3 Millionen Euro gefördert und betreut von Dr.-Ing. Zizung Yoon vom TU-Fachgebiet Raumfahrttechnik.

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2012

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